Autor: tkw

KURS: Die Welt in der Pinselspitze: Berge, Bäume, Wolken und Wasser in der Tuschmalerei/Karsten Nimmermann

| Kurs | SA/12.12.20/11:00-16:00 | Der Maler, Grafiker und Kunstpädagoge Karsten Nimmermann wendet sich mit diesem Workshop an Interessierte der Tuschmalerei mit und ohne Vorkenntnisse. Unbefangen setzen wir zunächst Striche und Flächen auf das Papier und machen uns mit der Maltechnik und der Pinselhaltung vertraut. In einzelnen Arbeitsschritten befassen wir uns mit der Darstellung der Landschaft in ihren vielfältigen Erscheinungen. Begleitend können wir uns von entsprechenden ostasiatischen Kunstwerken inspirieren lassen. Anmeldung erforderlich. Kursgebühr 40,- € inkl. Materialkosten (max. 6 Personen)

KONZERT: Bernhard Zapp (Cello) und Hiroko Matta-Klein (Klavier)

| Konzert | SA/05.12.20/19:00-20:00 |  Das Programm des heutigen Konzerts vermittelt einen Eindruck dreier sehr verschiedener, jedoch wegweisender Komponisten des 20. Jahrhunderts. Der revolutionärste unter ihnen war sicherlich Claude Debussy, der, auch unter Verwendung der Ganztonleiter, eine völlig neue Harmonik erschuf, die sich von der traditionellen, auf ein tonales Zentrum bezogenen, weitgehend entfernte. Leos Janaceks musikalische Ästhetik orientierte sich sehr an der Lautmalerei seiner heimatlichen Sprache, des Tschechischen. Seine Rhytmik ist von besonderer Prägnanz, was auch in seinen Opern deutlich zum Ausdruck kommt. Ernest Bloch, in der Schweiz und den USA lebend, verwendet eine Melodik, die sich auf die jüdisch-hebräische Liturgie bezieht, jedoch in der Harmonik weit über das Traditionelle hinausgeht. Wir haben also 3 Avantgarde-Komponisten, die auf sehr unterschiedliche Weise Neues suchten und fanden. Am Samstag um 15:00 und um 18:00 Uhr findet im Rahmen der Vernissage ein Cellokonzert statt (Anmeldung erforderlich). Anmeldung erfordrlich. Aufgrund der Covid-19-Sicherheitsbestimmungen dürfen sich max. 15 Personenin unseren Räumlichkeiten befinden. Ausstellungsdauer: 05.12.-22.12.2020, dienstags bis samstags 13:00-19:00

VERNISSAGE: „Zusammenhänge“/Karsten Nimmermann / Malerei, Grafik, Fotografie

| Vernissage | SA/05.12.20/14:00-19:00 |  Die Gestalt- und Formbildung in der abstrakten und gegenständlichen Malerei und Grafik unterliegen im Grunde denselben Gesetzmäßigkeiten, die sich vielfältig im Zwei- und Dreidimensionalen äußern. Ausgehend von der Form- und Raumbildung entsteht die Frage nach der Gestik dieser Gesetzmäßigkeiten im Bildprozess. Das Verstehen desselben aus Eigenschaften wie hell und dunkel, leicht und schwer, sich lösen und sich verdichten, sich be- und entgrenzen, einander ausgleichen etc. führt zu einem intuitiven Denken, das nicht mehr an die im Raum gewordene Form allein gebunden ist. In der Abstraktion geht es um Kompositionen, in denen aus diesen Eigenschaften eigene Schöpfungen entstehen, die das Erfassen des Gegenständlichen im Sinne dieser Gesten intuitiv ermöglichen können. Ebenso können auch die Fotografien betrachtet und verstanden werden. Am Samstag um 15:00 und um 18:00 Uhr findet im Rahmen der Vernissage ein Cellokonzert statt (Anmeldung erforderlich). Aufgrund der Covid-19-Sicherheitsbestimmungen dürfen sich max. 15 Personen in unseren Räumlichkeiten befinden. Ausstellungsdauer: 05.12.-22.12.2020, dienstags bis samstags 13:00-19:00

KONZERT mit Erzählung: Kölner Gagaku Ensemble & Barbara Conrady-Takenaka (Erzählerin)

| Konzert | SA/28.11.20/19:00/Japanisches Kulturinstitut+LIVESTREAM | Im Rahmen der Städtepartnerschaft zwischen Köln und Kyoto; eine Kooperation der Stadt Köln mit dem JKI (Japan Foundation), der DJG Köln und der Universität zu Köln. „Kyotoer Hofmusik in Köln – Prinz Genji, Genij Monogatari mit der Hofmusik Gagaku“ Konzert anlässlich des 20-jährigen Bestehens des Kölner Gagaku Ensembles Konzertort: Universitätsstraße 98, 50674 Köln, Japanisches Kulturinstitut Ende November vor 1200 Jahren wurde im heutigen Kyoto die Kaiserstadt Heian Kyō gegründet. Die Stadt blühte immer weiter auf und der Palast, der den Wohlstand Japans symbolisierte, wurde zu einem kulturellen Zentrum. Hier schrieb und veröffentlichte die Hofdame Murasaki Shikibu die älteste Liebesgeschichte der Welt: Die Geschichte von „Prinz Genji“. Die Hauptfigur ist Prinz Hikaru Genji und die Welt um ihn herum wurde wunderschön, lebendig und manchmal auch vergänglich dargestellt. Die Musik, welche diese Geschichte untermalte, war „die elegante Musik“ Gagaku. Gagaku, welches als Hintergrundmusik bezeichnet werden kann, führte diese Erzählung mit dem realen Leben in der damaligen Kaiserstadt zusammen. Beim Spielen der Musik muss sich der Hofadel die Figuren der Erzählung vorgestellt …

KONZERT: Bezaubernde Klangwelten/Klavierstücke zu 4 Händen mit Eriko Yamamoto & Boris Radulovic:

| Konzert | SO/15.11.20/19:00/TKW+LIVESTREAM | Das Klavierspiel zu vier Händen kann man als kleinstes Ensemble bezeichnen: Die beiden Spieler_innen müssen Technik und Interpretation gegenseitig respektieren und sich ergänzen, um so einen harmonischen Effekt zu erzielen. Das natürliche Prinzip der Zweieinheit wird musikalisch dargestellt. Mit ihrem Konzert führen uns Eriko Yamamoto und Boris Radulovic hinein in eine musikalische Zauberwelt. Programm: Sergei Rachmaninoff: 6 Morceaux op.11: Barcarolle/Scherzo/Thème russe/Valse/Romance/Glory J. S. Bach: „Schafe können sicher weiden“ aus „Cantata BWV 208“, arr. L. Duck; „Wachet auf, ruft uns die Stimme“ aus „Cantata BWV 140“, arr. L. Duck Johannes Brahms: 3 Ungarische Tänze für Klavier zu 4 Händen Nr. 1/Nr. 4/Nr. 6 Aufgrund der geltenden Abstandsregelungen gibt es eine Beschränkung auf max. 15 Besucher*innen. Reservierung erforderlich, Eintritt: 15,- €. Es ist geplant, das Konzert zusätzlich per Livestream zu übertragen. Bitte besuchen Sie dazu unsere Youtube-Seite “TenriKulturWerkstatt”. Im Anschluss wird der Livestream auch auf unserer Webseite für Sie zur Verfügung gestellt.

TEEZEREMONIE: Einführung durch Sôetsu Mukai (Urasenke-Schule)

| Kurs | SA/07.11.20+SA/19.12.20/14:00-15:00/16:00-17:00 | Dieses Jahr bieten wir noch zwei Teezeremonien an. Teemeisterin Sôetsu Mukai hat in diesem Jahr wundervolle Teezeremonien in unserem Hause durchgeführt. Auch wenn Sie möglicherweise auf eine Reise nach Japan verzichten mussten, so hoffen wir, Ihnen durch eine Schale Tee die Atmosphäre Japans nach Hause bringen zu können. Der Teeweg kann auch gleichzeitig als eine Form der Meditation aufgefasst werden. Die Teemeisterin der 400 Jahre alten traditionellen Urasenke-Schule, Sôetsu Mukai, führt die Teilnehmenden in die japanische Teezeremonie ein. In dieser gilt es bestimmte Regeln und Gesten einzuhalten. Diese Konventionen gelten aber nicht nur für die Teezeremonie, sondern für das Leben in Japan im Allgemeinen. Diese Einführung vermittelt den ästhetischen Lebensstil und die Sitten und Gebräuche in Japan. Anmeldung erforderlich. Kursgebühr 30,- € inkl. Tee und Süßigkeiten (max. 6 Personen), Dauer: 60 Min

KURS: Obertongesang

| Kurs | MI/04.11.20/20:00-21:00 (jeden Mittwoch) | Während der Corona-Krise wird der direkte zwischenmenschliche Kontakt auf ein Minimum beschränkt. „Koe“ bedeutet zugleich Stimme (声) und Dünger (肥). Unsere Stimme ist die Kraft des Lebens. Durch unsere Stimme können wir unseren Geist nähren – ihm Kraft geben, so wie es der Dünger für die Pflanzen tut. Anders als der Kehlkopfgesang der Mongolen knüpft der westliche Obertongesang an die abendländische und frühchristliche Gesangskultur in Europa an. Ziel dieses Kurses ist, eine klangliche Balance zwischen einer »klassischen« Stimmbildung und Obertontechniken zu finden. Das dialogische Singen zur Tanpura oder Shrutibox richtet sich nach dem jeweiligen Kenntnisstand der Teilnehmer. Geleitet wird der Kurs von Lothar Berger. Anmeldung erforderlich. Gebühr (pro Monat) 60,- €, Einmalig 20,- € / Ermäßigt 18,- €, Privatunterricht pro Stunde: 40,-€

KONZERT: Shakuhachi/Dan Hepperle

| Konzert | SA/07.11.20/19:00/TKW+LIVESTREAM | Neben der Malerei ist die Shakuhachi (japanische Bambusflöte) seit nunmehr 18 Jahren zu einem wesentlichen Aspekt des Weges von Dan Hepperle geworden. Der Weg (Dō) heißt für Dan Hepperle Zen (Meditation). Hier findet er das, was man als „schöpferische Kraft“ bezeichnen könnte. Diese manifestiert sich bei ihm neben der Malerei, der Musik, der Poesie (Haikus) auch in seiner Liebe zur Natur, dem Garten und den Vögeln, aber auch im Alltäglichen – seinem geliebten Tee etwa. „Form ist Leere – Leere ist Form“, dieser zentrale Satz aus dem Herzsutra lässt sich wunderbar auf die Musik übertragen: „Klang ist Stille – Stille ist Klang“. Besonders deutlich zeigt sich der Klang der Stille für Dan Hepperle in der Musik der Shakuhachi, wo ein leeres Bambusrohr zum Träger des Atems wird. Dan Hepperle spielt einige klassische „Zen-Stücke“ auf unterschiedlichen Flöten. Begleitet wird dies von kurzen Erläuterungen. Aufgrund der geltenden Abstandsregelungen gibt es eine Beschränkung auf max. 15 Besucher*innen. Reservierung erforderlich, Eintritt: 15,- €. Es ist geplant, das Konzert per Livestream zu übertragen. Bitte besuchen …

VERNISSAGE: „unbekannt verwandt“ – Dan Hepperle

| Vernissage |  SA/31.10.20/14:00-19:00 | Musik: Dan Hepperle (Shakuhachi): 16:00 + 18:00 Ausstellungsdauer: 31.10.-27.11.2020 Öffnungszeiten: Dienstag bis Samstag: 13:00 bis 19:00 In dieser Ausstellung werden bisher nicht gezeigte Arbeiten auf Leinwand, Holz, Holzkisten und Papier aus den letzten 15 Jahren zu sehen sein. Farbige Grau- und Weißabstufungen, vielschichtige Überlagerungen, zum Teil auch collagiert, lassen Bildräume entstehen, die Spuren aus längst vergangener Zeit in sich zu tragen scheinen. Dan Hepperle spielt während der Vernissage um 16 und 18 Uhr auf der japanischen Bambusflöte Shakuhachi. Aufgrund der Covid-19-Sicherheitsbestimmungen bitten wir Sie sich über anfallende Beschränkungen auf unserer Webseite zu informieren: www.tenri-kw.de

[LIVE] Klavierkonzert: Marin Limić 26.September

Wir sind erfreut unseren Livestream des Klavierkonzertes von Marin Limić, welcher seit 2003 erfolgreich als Konzertpianist tätig ist, präsentieren zu dürfen. An der Hochschule für Musik in Köln studierte Marin Limić ab 2005 bei Prof. Valdma und absolvierte dort 2010 sein Examen. Nach neun Jahren Konzerttätigkeit – hauptsächlich in Kroatien – lebt Marin Limić wieder in Köln und konzertiert nun erstmals in der TKW mit folgendem Programm: A. Shor: Chilhood memories (First Dance, Last Days of Summer, Hidden message) J. Haydn: Sonate Nr. 43, Hob. XVI:28 F. Chopin: Etüde Op. 25, Nr. 12; Etüde Op. 25, Nr. 9; Barcarolle Op. 60 F. Liszt: Etüde Chasse-neige S. Prokofjev: Sonate No. 7