Alle Artikel in: Zeitlich begrenzte Workshops

VORTRAG + KURS: Die Ästhetik des Japanischen Gartens II „Kistengarten“ Hakoniwa

| VORTRAG + KURS | Sa, 06. Mai | 13 Uhr bis 16 Uhr | Hugo Torii, ein japanischer Meister der Gartenbaukunst, pflegte jahrelang zahlreiche traditionelle Gärten in Kyoto. Dadurch hat er reiche Kenntnisse über den japanischen Garten und seine Ästhetik erlangt. Seit 2015 lebt er in Deutschland. Er stellt dieses Mal die Bautechnik und die Philosophie des Gartens vor. Nach dem Vortrag plant und baut jeder Teilnehmer seinen eigenen „Garten in der Kiste“ Hakoniwa. Vortrag: Eintritt frei Hakoniwa: 15,- €  inkl.Materialkosten Anmeldung ist erforderlich

KURS: SUMI-E Licht und Finsternis in der Pinselspitze (Jap. Tuschemalerei)

| Kurs | Sa, 01. April | 11 Uhr bis 16 Uhr | Der Kunstpädagoge, Maler und Graphiker Karsten Nimmermann wendet sich mit diesem Workshop an Interessierte mit und ohne Vorkenntnissen. „Unbefangen setzen wir zunächst Striche und Flächen auf das Papier. Kein festes Vorfixieren, sondern unmittelbare Anschauung und Phantasie werden uns zu konkreten Motiven führen. Behutsam kann noch die Aquarellfarbe hinzutreten, wenn es gewünscht wird.“ Als Ergebnis des Kurses können Sie mit wenigen Mitteln z.B. Glückwunschkarten selbst gestalten. Teilnahmegebühr: 25,– € inkl. Materialkosten Anmeldung ist erforderlich  

KURS: Japanische Stickkunst

| Kurs | 28.10-03.11 / 08.11.-12.11 (Zwei getrennte Kurse) | 10 Uhr  – 17 Uhr | Beate Pietzsch ist die einzige Lehrerin für japanische Stickkunst in Deutschland und gibt seit 2007 ihren Kurs in Köln. Die Stickkunst gelangte vor über 1500 Jahren vom asiatischen Festland über Korea nach Japan. In langen Isolationsphasen entstand in Japan eine Stickkunst eigener Prägung. Neue Techniken wurden entwickelt und perfektioniert. Sie zeichnen heute noch die japanische Stickkunst (Nihon shishu) aus. Im alten Japan hatte die Stickkunst auch eine gesellschaftliche Relevanz – auf Kleidungsstücke wie Kimono oder Obi (Gürtel) gestickte Motive und die hierbei verwendeten Farben verwiesen auf die gesellschaftliche Stellung des Trägers/der Trägerin. Ausschlaggebend für die Wahl eines Kimonos war und ist auch heute noch das Alter und der Anlass. Iwao Saito: „Die Hände sind die Tore der Seele“ 1970 begründete Iwao Saito in Togane mit der Kurenai-kai die einzige Ausbildungsstätte für japanische Stickkunst in seiner Art. Sein Ziel war, „das Herz und die Techniken japanischer Stickkunst“ zu bewahren und zu vermitteln. Für ihn waren Werke der Stickkunst nicht von ihrem Schöpfer losgelöste …

Kurs: Miso machen…

|Kurs| 22. Januar 2017 (So) | 11 – 16 Uhr | In der TKW wird zum dritten Mal der Kurs„Miso-Herstellung“ angeboten. Dieses Mal stellen die Teilnehmer wieder die Kôji-Hefe selber her, welche zur Produktion der Sojabohnenpaste Miso genutzt wird. Das Miso, das man 2016 hersgesellt hat, ist danach ein Jahr lang zur Fermentierung gelagert. Miso als Bestandteil der japanischen Küche wird auch in der Welt immer bekannter als ein gesundes Nahrungsmittel, welches die Gesundheit fördert und das Immmunsystem stärkt. Nach dem Kurs wird gemeinsam mit den Teilnehmern Misosuppe und ebenfalls aus Kôji-Hefe hergestellter süßer Reiswein Amazake verzehrt. Gebühr: 10€ (inkl. Mittagessen), 500g selbstgemachtes Miso gibt’s für 5€ (die Teilnehmer, die 2015 am Kurs teilgenommen haben, können ohne Kosten mitnehmen!) Anmeldung erforderlich: info@tenri-kw.de oder 0221-9311 9890 Bitte kontaktieren Sie uns über das unten zur Verfügung stehende Formular. Wir geben Ihnen gerne Informationen zur Anmeldung und zu den erforderlichen Werkzeugen und Materialien.

KURS: Urushi – Kintsugi

|Kurs| 21. Januar 2017 (Sa) | 11 – 16 Uhr | Kintsugi – Japanische Reparaturtechnik für Keramik mit Lack. Jeder Teilnehmer kann beschädigte Tassen, Teller, … mitbringen zum Selbstreparieren.   Im Rahmen der Ausstellung werden außerdem drei Kintsugi-Schalen der französischen Künstlerin Martine Rey ausgestellt. Als Kintsugi („Goldverbindung“/“Goldflicken“) wird eine traditionelle japanische Reparaturmethode für Keramik bezeichnet, die seit mehreren Jahrhunderten praktiziert wird. Hierbei werden Keramik- oder Porzellan Bruchstücke mit Urushi-Lack geklebt und fehlende Scherben mit einer in mehreren Schichten aufgetragenen Urushi-Kittmasse ergänzt, in die feinstes Pulvergold oder andere Metalle wie Silber und Platin eingestreut wird. Die Hervorhebung des Makels durch die Goldverbindung folgt der mit der Wabi-Sabi-Ästhetik verbundenen Wertschätzung der Einfachheit und Fehlerhaftigkeit der Dinge.  http://www.martine-rey-laque.fr/Martine_Rey/Bienvenue.html Kursgebühr: 40€, Inkl. Materialkosten |Kurs bei mindestens 4 Teilnehmern, maximal auf 8 Teilnehmer begrenzt| Bitte kontaktieren Sie uns über das unten zur Verfügung stehende Formular. Wir geben Ihnen gerne Informationen zur Anmeldung und zu den erforderlichen Werkzeugen und Materialien.

KURS: Kamihimo

  |Kurs| 14. bis 15. Januar 2017 (Sa bis So) | 13 – 18 Uhr | Kamihimo – geflochtene Papierschnüre Alt und Neu verbinden sich in der Technik des Kamihimo. Aus recycelten, zu Bändern verleimten Washi-Schnüren werden in Anlehnung an alte Korbflechtkunst neue Körbe gearbeitet. Im Kurs wird mit der Vorbereitung des Materials begonnen. Das Werkstück wird dann, wie bei der klassischen Korbflechtkunst, vom Boden her „aufgebaut“ und in Form und Größe individuell gearbeitet. Der Kurs ist für Anfänger geeignet.   Kursgebühr: 90€, Materialkosten: 20-30€ Bitte kontaktieren Sie uns über das unten zur Verfügung stehende Formular. Wir geben Ihnen gerne Informationen zur Anmeldung und zu den erforderlichen Werkzeugen und Materialien.

Japanische Tuschmalerei

Sumi-e-Workshop: Licht und Finsternis in der Pinselspitze

Workshop | Sa, 5. November 2016 | 11 bis 16 Uhr | Der Kunstpädagoge, Maler und Graphiker Karsten Nimmermann leitet einen Workshop zur japanischen Tuschmalerei in der Tenri Japanisch-Deutschen Kulturwerkstatt. „Bevor Ihr einen Bambus malt, muss er erst in Eurem Innersten sprießen,“ sagte Su Dongpo (1036-1101). Ohne vorgegebenes Ziel zunächst ganz unbefangen Flächen und Striche auf das Papier zu setzen, den Mut hierzu zu entwickeln ohne sich selbst unter Leistungsdruck zu stellen, das ist eines der Anliegen des Workshops. Wahrnehmen, wie das auf das Papier gemalte und gezeichnete wirkt: ist es leise, laut, schnell, langsam, hart oder sanft? Hier beginnt der eigentliche schöpferische Prozess: aus dem reinen Erleben dem noch Ungeformten eine konkrete Form zu geben und Licht und Finsternis als gestaltgebende Qualitäten zu verstehen. Unter fachlicher Anleitung lernen Sie dazu die unterschiedlichen Maltechniken kennen sowie die entsprechende Pinselhaltung, um mit wenigen Elementen eine Landschaft, eine Blume, ein Stillleben, etc. zu gestalten. Der Workshop wendet sich an Interessierte mit und ohne Vorkenntnisse und führt in die Tuschemalerei ein. Unbefangen setzen wir zunächst Striche und Flächen …

Foto Stickkunst Beate Pietzsch: Kranich

Japanische Stickkunst – Workshop

| Kurs | 28.10-03.11 / 08.11.-12.11 (Zwei getrennte Kurse) | 10 – 17 Uhr | Beate Pietzsch, ausgebildet am Japanese Embroidery Center, ist die einzige Lehrerin für japanische Stickkunst in Deutschland und bietet Intensivkurse in dieser außergewöhnlichen Kunstform an. Tauchen Sie ein in die faszinierende Welt der japanischen Stickkunst.  Die Stickkunst gelangte vor über 1500 Jahren vom asiatischen Festland über Korea nach Japan. In langen Isolationsphasen entstand in Japan eine Stickkunst eigener Prägung. Neue Techniken wurden entwickelt und perfektioniert. Sie zeichnen heute noch die japanische Stickkunst (Nihon shishu) aus. Im alten Japan hatte die Stickkunst auch eine gesellschaftliche Relevanz – auf Kleidungsstücke wie Kimono oder Obi (Gürtel) gestickte Motive und die hierbei verwendeten Farben verwiesen auf die gesellschaftliche Stellung des Trägers/der Trägerin. Ausschlaggebend für die Wahl eines Kimonos war und ist auch heute noch das Alter und der Anlass. Iwao Saito: „Die Hände sind die Tore der Seele“ 1970 begründete Iwao Saito in Togane mit der Kurenai-kai die einzige Ausbildungsstätte für japanische Stickkunst in seiner Art. Sein Ziel war, „das Herz und die Techniken japanischer Stickkunst“ zu bewahren und zu …

Foto Junko Okuda

Silent Beat Seijaku 静寂 – Vortrag + Workshop

| Vortrag + Workshop | Di, 18. Oktober 2016 | jeweils 18:00 bis 20:00 Uhr | Junko Okuda ist eine japanische Tänzerin und Choreographin. Seit 1999 widmet sie sich diesem Projekt und führt es in Japan sowie in Europa auf. Sie beschäftigt sich mit der Energie des Körpers und verknüpft diese mit Fragen der Existenz. In diesem Vortrag widmet sie sich der Bedeutung des Körpers für den Menschen. Im Workshop können Sie ihren Ansatz durch Bewegung selber in Erfahrung bringen. Abendkasse 15,- € / Reservierung 10,-€ / Kombi mit Tanz (19.10.): 18,-€

Bingata

Bingata-Färberei aus Okinawa

| Vortrag + Workshop | So, 18. September 2016 | 13:00 bis 17:00 Uhr | Bingata heißt wörtlich „die Muster der Rotfarbe“ und bezeichnet die traditionelle Färbetechnik aus dem Königreich der Ryûkyû-Inseln (14. bis 19 Jahrhundert), die bis heute erhalten geblieben ist. In einem aufwändigen Verfahren werden mit Hilfe von Schablonen und Reispaste verschiedenartige Bilder oder Muster auf den Stoff gefärbt. Die Technik ähnelt der indonesischen Batik. Der Künstler Yusuke Yokoi spielt eine wichtige Rolle in der Erhaltung des Bingata-Färbens. Seit nunmehr 35 Jahren überliefert und verbreitet er diese Färbetechnik. Er bietet Ihnen die Gelegenheit, diese besondere Färbetechnik kennenzulernen. Teilnahme ab 12 Jahren. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.Anmeldung unter info@tenri-kw.deTeilnahmegebühr: 25,- € (inklusive Materialkosten)