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Gedenken an Koto-Meisterin Makiko Goto

    Frau Goto ist am 16. Januar unerwartet verstorben. Vielleicht wurden Sie schon darüber informiert. Alle Freundinnen und Freunde von Frau Goto sind erschüttert und betroffen. Wir können es gar nicht fassen, Frau Goto nicht mehr unter uns zu haben. Seit dem 21. Dezember bin ich wegen der Behandlung meiner Frau in der Stadt Tenri in Japan. Deshalb kann ich in Köln leider nichts für Makiko Sensei tun. Frau Goto hat die Tenri Kulturwerkstatt durch ihr freundliches und fröhliches Koto-Spiel mehr als 10 Jahre unterstützt. Sie hat die TKW selbstlos geliebt. Es ist sehr traurig und schmerzhaft, dass wir nicht mehr mit ihr gemeinsam die japanische Kultur überliefern und uns gemeinsam über den Klang ihres Spiels freuen können. Gestern habe ich in Japan, als persönliche Trauerfeier und aus Dankbarkeit für ihre Unterstützung, allein abends auf einer japanischen Flöte gespielt. Wegen der Pflege meiner Frau hatte ich einen Monat lang nicht gespielt. Deshalb war der Klang sehr miserabel. Dann spricht mich Frau Goto in meinem Inneren (zumindest habe ich es so gespürt!) an: „Herr Shimizu, wir wollen …

Bambuswald

Ausschreibung

  Ausschreibung an japanische und chinesische Künstler und Künstlerinnen sowie Studierende aller Sparten der bildenden und medialen Kunst. 竹 | Zhú – Bambus – Take | In Zusammenarbeit mit der Gesellschaft der Chinafreunde e.V., Partnerschaftsverein Köln – Peking veranstaltet die Tenri Japanisch-Deutsche Kulturwerkstatt e.V. Köln im November 2015 in ihren Räumlichkeiten die Kunst- und Themenausstellung竹 –Zhú – Bambus – Take. Als typisches Charakteristikum asiatischer Kultur ist Bambus für die Menschen in Japan und China von hohem Symbolwert und ein wichtiger Bestandteil im Alltagsleben und in den unterschiedlichen kulturellen Ausprägungen beider Länder. Bambus steht als gesamtasiatisches Thema – zumindest aus westlicher Sicht – länder- und gesellschaftsübergreifend sinnbildlich für diese Region. Daher liegt der Fokus dieser Ausstellung auf den Gemeinsamkeiten Chinas und Japans in Bezug auf die Verwendung von Bambus als künstlerisches Motiv in Malerei und Literatur, als Werkstoff für Alltags- und rituelle Gegenstände und als Mittel, einen künstlerischen chinesisch-japanischen Dialog in Gang zu setzen. Der überwiegende Teil der Ausstellungsfläche ist für die künstlerische Auseinandersetzung mit dem Thema reserviert (Hauptausstellungsraum ca. 75 m², Deckenhöhe 4,00 m). Hierzu …