Alle Artikel in: Konzerte

KONZERT: Shakuhachi – Dr. Christopher Blasdel

| Konzert | | SA | 24.09.22 | 20:00 | Die Shakuhachi ist weltweit ein wichtiges Instrument in der zeitgenössischen Musik und vielleicht das bekannteste japanische Instrument der Welt. Die zeitlosen Klänge der Shakuhachi, ob im erhabenen traditionellen Repertoire oder in der breiten Palette der zeitgenössischen Weltmusik, bieten eine reiche musikalische Erfahrung für alle. Das Konzert dieses Abends bietet eine reiche Auswahl traditioneller religiöser, künstlerischer und volkstümlicher Musik. Reservierung erforderlich. Eintritt: 20,- €.

KONZERT: Klavierstücke zu 4 Händen – Bezaubernde Klangwelten / Eriko Yamamoto und Boris Radulovic

| Konzert |  | SO | 18.09.22  | 17:00 |  Ein Erlebnis von Technik und Interpretation von vier Händen, welche sich gegenseitig respektieren und ergänzen, um so einen harmonischen Effekt zu erzielen. Das natürliche Prinzip der Zweieinheit wird musikalisch dargestellt. Eine „legendäre“ entspannte, gleichzeitig hoch gespannte Atmosphäre. Bereits im November 2021 aufgeführt, wird das Konzert auf vielfachen Wunsch hin nun erneut gespielt. Programm:Sergei Rachmaninoff: 6 Morceaux op.11: Barcarolle / Scherzo / Thème russe / Valse / Romance / Glory / J. S. Bach: „Schafe können sicher weiden“ aus „Cantata BWV 208“, arr. L. Duck; u.a. Eintritt 20,- €, inklusive Getränk, Reservierung erforderlich.  

Butoh-Tanz: Motoya Kondo / Geige: Hoshiko Yamane

| Tanz | | DO | 08.09.22 | 20:00 | Die nackte und reiche Realität des Lebens durch Präsenz des Klangs und des Körpers verziert – und das in einem einfachen Setting aus Geige, Loop-Maschine und einem Körper. Der Musiker verlässt sich nicht auf die Melodie, sondern auf subtile Variationen jedes abstrakten, taktilen Klanges selbst und die Vitalität des Geigenspiels, die den Raum erbeben lassen und unter die Haut des Tänzers und des Publikums eindringen. Der Tänzer verlässt sich weder auf die Handlung, noch auf die zahlreichen, fließenden Bewegungen, sondern auf die Präsenz des Körpers selbst, der wie ein illusionäres Objekt wirkt. Die Bewegungen sind äußerst subtil, als ob jede Zelle und jeder Nerv anstelle von Muskeln tanzen würde. Zeit- und Raumempfinden werden dekonstruiert. Wie ein rauschender Fluss nie gleichmäßig fließt, folgt die Geige keinen festen Zeitstrukturen – der Tanz ist die Kontinuität der diskontinuierlichen Momente. Schließlich wird die Stille hinter Klang und Bewegung enthüllt und lädt das Publikum zum Urgrund ein, aus dem alle Klänge und Bewegungen hervorgehen. Eintritt 20,- €, inkl. Getränk, Reservierung …

KONZERT: JAPANISCHES HARFENPROGRAMM ISABELLE MARCHEWKA

| Konzert | SA/26.03.22./19:00 + Livestream (Youtube-Seite »TenriKulturWerkstatt«) Das Programm des Konzerts umfasst Stücke von japanischen Komponisten, sowie Stücke inspiriert von der japanischen Kultur. Ein frühlingshaftes Harfenprogramm mit Musik von Joe Hisaichi aus den Ghibli Filmen wie z.B. Das wandelnde Schloss“ und anderen japanischen zeitgenössischen Komponisten wie z.B. Toshio Hosokawa und Minako Tokuyama. Mit kurzen japanischen Gedichten über die Kirschblüte und kurzen Filmausschnitten vor und während der Musik Eintritt 20,-€, ein Getränk inklusive, nur mit Reservierung

KONZERT: Dissonanzen/Duo Kalliope (Maximiliane Wilms, Geige; Minako Satake, Klavier)

| Konzert |  SA/06.11. 17:00/ 04.12. 17:00/ 18.12.21 18:00 und Livestream (Youtube-Seite “TenriKulturWerkstatt”) | Eine stille Bucht, die See ist ganz ruhig. Aber es kreischen die Möwen. Betrachten wir ein scheinbar gleichmäßiges Gemälde, bemerken wir doch immer eine Kleinigkeit, die stört. Ein kleiner weißer Fleck oder eine leere Fläche. Ein Punkt, der das Auge irritiert und sein Schweifen unterbricht. Und der uns aus der behaglichen Langeweile von Harmonie und Uniformität herausreißt und uns zwingt, genau hinzusehen. Oder zu hören. Die Dissonanz als hörbarer Missklang, der eigentlich nach Auflösung strebt, wird in zeitgenössischen Werken mitunter bewusst als musikalisches Stilmittel eingesetzt. Dieser Effekt erhöht die Spannung – das Ohr schläft nicht ein, sondern wird vor Herausforderungen gestellt. Maximiliane Wilms und Minako Satake spielen kontrastreiche Werke von Barock bis zu zeitgenössischer Musik: von deutschen und japanischen Komponisten. Auf einer Reise durch unterschiedlichste Epochen und Kulturen spüren sie musikalischen Veränderungen nach. Komponisten wie Mozart, Bach oder Toru Takemitsu wurden von ihrer Zeit geprägt und haben diese zum Klingen gebracht (M. Wilms, M.Satake). 06.11./17:00/Mozart- und Say-Abend W.A. Mozart (1756-1791): Sonate …

KONZERT UND LIVESTREAM: JOHANNES S. SISTERMANNS/URAUFFÜHRUNG ANLÄSSLICH DER FINISSAGE FORM UND LEERE

| Konzert | FR/09.07./18:00 | Johannes S. Sistermanns: MONO CHROM 2021 (Uraufführung) Klangstück für Monochord, Ching, Basalt-Lava Stein, Elektroakustische Komposition und Transducer. hier kommen Sie zum Livestream Eintritt 15,- € , Max. 15 Personen, Um Anmeldung per E-Mail wird gebeten: info@tenri-kw.de Mit freundlicher Unterstützung der Stadt Köln und der Volksbank Köln Bonn eG Aufgrund der Covid-19-Sicherheitsbestimmungen dürfen sich max. 15 Personen in unseren Räumlichkeiten befinden. Der international renommierte Komponist, Performance- und Klangkünstler Johannes S. Sistermanns bringt anlässlich der Finissage zur Ausstellung „Form und Leere. Zen-Malerei in west-östlicher Korrespondenz“ in der Kölner TENRI Japanisch-Deutschen Kulturwerkstatt, Kartäuserwall 20, seine Komposition „mono chrom“ zur Uraufführung. Repräsentanten west-östlichen Musikkultur sind in allen beteiligten Instrumenten vertreten. Sie alle sind immer nur ein Ton. Dessen Vielfarbigkeit das akustische Auffalten der universell gültigen Obertonreihe ist, die Pythagoras (* 2500 B.C.) der ‚einen’ Saite nachwies. Denn sie schwingt gleichzeitig als ganze Saite und in ihren ganzzahligen Vielfachen. Ching, die chinesische Tempelglocke, die auch den Weg nach Japan fand, zählt dazu, ebenso das Monochord. Mit dem Klang der ‚einen‘ Saite belegte Pythagoras, dass jede Saite als ganze und …

[Live] Shakuhachi-Konzert

Anbei stellen wir Ihnen das heutige Shakuhachi Konzert von Dan Hepperle als Livestream verlinkt nochmals auf unserer Website bereit. „Form ist Leere – Leere ist Form“, dieser zentrale Satz aus dem Herzsutra lässt sich wunderbar auf die Musik übertragen: „Klang ist Stille – Stille ist Klang“. Besonders deutlich zeigt sich der Klang der Stille für Dan Hepperle in der Musik der Shakuhachi, wo ein leeres Bambusrohr zum Träger des Atems wird. Dan Hepperle spielt einige klassische „Zen-Stücke“ auf unterschiedlichen Flöten.  Wir wünschen Ihnen viel Vergnügen beim Zuschauen! Ihre TKW  

KONZERT: Bernhard Zapp (Cello) und Hiroko Matta-Klein (Klavier)

| Konzert | SA/05.12.20/19:00-20:00 |  Das Programm des heutigen Konzerts vermittelt einen Eindruck dreier sehr verschiedener, jedoch wegweisender Komponisten des 20. Jahrhunderts. Der revolutionärste unter ihnen war sicherlich Claude Debussy, der, auch unter Verwendung der Ganztonleiter, eine völlig neue Harmonik erschuf, die sich von der traditionellen, auf ein tonales Zentrum bezogenen, weitgehend entfernte. Leos Janaceks musikalische Ästhetik orientierte sich sehr an der Lautmalerei seiner heimatlichen Sprache, des Tschechischen. Seine Rhytmik ist von besonderer Prägnanz, was auch in seinen Opern deutlich zum Ausdruck kommt. Ernest Bloch, in der Schweiz und den USA lebend, verwendet eine Melodik, die sich auf die jüdisch-hebräische Liturgie bezieht, jedoch in der Harmonik weit über das Traditionelle hinausgeht. Wir haben also 3 Avantgarde-Komponisten, die auf sehr unterschiedliche Weise Neues suchten und fanden. Am Samstag um 15:00 und um 18:00 Uhr findet im Rahmen der Vernissage ein Cellokonzert statt (Anmeldung erforderlich). Anmeldung erfordrlich. Aufgrund der Covid-19-Sicherheitsbestimmungen dürfen sich max. 15 Personenin unseren Räumlichkeiten befinden. Ausstellungsdauer: 05.12.-22.12.2020, dienstags bis samstags 13:00-19:00

KONZERT mit Erzählung: Kölner Gagaku Ensemble & Barbara Conrady-Takenaka (Erzählerin)

| Konzert | SA/28.11.20/17:00/Japanisches Kulturinstitut+LIVESTREAM | Im Rahmen der Städtepartnerschaft zwischen Köln und Kyoto; eine Kooperation der Stadt Köln mit dem JKI (Japan Foundation), der DJG Köln und der Universität zu Köln. „Kyotoer Hofmusik in Köln – Prinz Genji, Genij Monogatari mit der Hofmusik Gagaku“ Konzert anlässlich des 20-jährigen Bestehens des Kölner Gagaku Ensembles Konzertort: Universitätsstraße 98, 50674 Köln, Japanisches Kulturinstitut Ende November vor 1200 Jahren wurde im heutigen Kyoto die Kaiserstadt Heian Kyō gegründet. Die Stadt blühte immer weiter auf und der Palast, der den Wohlstand Japans symbolisierte, wurde zu einem kulturellen Zentrum. Hier schrieb und veröffentlichte die Hofdame Murasaki Shikibu die älteste Liebesgeschichte der Welt: Die Geschichte von „Prinz Genji“. Die Hauptfigur ist Prinz Hikaru Genji und die Welt um ihn herum wurde wunderschön, lebendig und manchmal auch vergänglich dargestellt. Die Musik, welche diese Geschichte untermalte, war „die elegante Musik“ Gagaku. Gagaku, welches als Hintergrundmusik bezeichnet werden kann, führte diese Erzählung mit dem realen Leben in der damaligen Kaiserstadt zusammen. Beim Spielen der Musik muss sich der Hofadel die Figuren der Erzählung vorgestellt …

KONZERT: Bezaubernde Klangwelten/Klavierstücke zu 4 Händen mit Eriko Yamamoto & Boris Radulovic:

| Konzert | SO/15.11.20/19:00/TKW+LIVESTREAM | Das Klavierspiel zu vier Händen kann man als kleinstes Ensemble bezeichnen: Die beiden Spieler_innen müssen Technik und Interpretation gegenseitig respektieren und sich ergänzen, um so einen harmonischen Effekt zu erzielen. Das natürliche Prinzip der Zweieinheit wird musikalisch dargestellt. Mit ihrem Konzert führen uns Eriko Yamamoto und Boris Radulovic hinein in eine musikalische Zauberwelt. Programm: Sergei Rachmaninoff: 6 Morceaux op.11: Barcarolle/Scherzo/Thème russe/Valse/Romance/Glory J. S. Bach: „Schafe können sicher weiden“ aus „Cantata BWV 208“, arr. L. Duck; „Wachet auf, ruft uns die Stimme“ aus „Cantata BWV 140“, arr. L. Duck Johannes Brahms: 3 Ungarische Tänze für Klavier zu 4 Händen Nr. 1/Nr. 4/Nr. 6 Aufgrund der geltenden Abstandsregelungen gibt es eine Beschränkung auf max. 15 Besucher*innen. Reservierung erforderlich, Eintritt: 15,- €. Es ist geplant, das Konzert zusätzlich per Livestream zu übertragen. Bitte besuchen Sie dazu unsere Youtube-Seite “TenriKulturWerkstatt”. Im Anschluss wird der Livestream auch auf unserer Webseite für Sie zur Verfügung gestellt.