Alle Artikel in: Konzerte

09.12.22 / 20:00 / KONZERT: Westöstliche Diven – First and Second Hand Chansons

FR | 09.12.22 | 20:00 | Das Kölner Duo Westöstliche Diven, das sind eine deutsche Sängerin und eine aserbaidschanische Pianistin. In ihren Konzerten mit klassischer oder zeitgenössischer Musik changieren orientalische und okzidentalische Klänge. Aus wirklich erster Hand stammet der Liederzyklus von Walter L. Mik, der vom Komponisten den Westöstlichen Diven gewidmet ist. Secondhand hören wir bereits bekannte Chansons von Kurt Weil / Bert Brecht, Eric Satie und Barbara, sowie die Anfang des 20. Jahrhuderts entstandenen “5 Canti all’antica” von Ottorini Respighi auf Texte von Giovanni Boccaccio. Orientalisch klingt es bei den Klavierkompositionen von Fikret Amirov, dessen 100. Geburtstag wir in diesem Jahr feiern. Die „5 Aphorismen für Gesang und multitaskingfähige Pianistin auf Texte von niclamue“ brauchen ein besonderes Instrumentarium – Tamtam, Windchimes, Vibraslap, Kastagnetten, Sambaflöte, Clusterbrett und Metronom. Alle Instrumente werden mit einer Hand von der Pianistin gespielt und bedürfen somit einer besonderen Anordnung. 3 der Lieder sind 2019 im Azgur-Museum in Minsk uraufgeführt worden, in diesem Konzert hören Sie die Uraufführung des Gesamtwerkes. Die Texte der Lieder schrieb niclamue (alias Nicola Müllers) in ihrer …

SO/05.02.23/18:00/KONZERT ZUR FINISSAGE: I N T E R F A C E

| Konzert | SO | 05.02.23 | 18:00 | Hideki Kozakura (Nagoya) und Johannes S. Sistermanns (Köln/Bornheim) spielen eigene Werke unter Einbeziehung der projizierten grafischen Notation. Das Publikum ist frei, bei laufender Ausstellungs Bild/Klang-Projektion zwischen TENRI Innenenraum sowie Straßen-Außenraum während des Konzertes wechseln. Eintritt 20,- € inklusive einem Getränk, Reservierung erforderlich. Bitte nutzen Sie zur Anmeldung folgendes Anmeldeformular: https://forms.gle/y5QNttZ45h7GP76L7

SA/28.01.23/17:00/Gagaku im Musiksaal an der Universität zu Köln

| Konzert | SA | 28.01.23 | 17:00 | Das Kölner Gagaku Ensemble wurde im Jahr 2000 gegründet und feiert das 23-jährige Bestehen der einzigen europäischen Gagakugruppe. Instrumental-, Tanzstücke und Gesang werden durchgeführt. Erleben sie einen fantastische Zeitreise in das 10. Jahrhundert Japans! Untersützt von der Deutsch-Japanische Gesellschaft e.V. Köln. Eintritt frei, Veranstaltungsort: Musiksaal im Hauptgebäude der Universität zu Köln.

DO / 12.01.23 / 19:00 / VERNISSAGE DER SOUNDART AUSSTELLUNG:INTER FACE / JOHANNES S.SISTERMANNS

| Ausstellung | DO | 12.01.23 | 19:00 | Im Innenraum wird eine grafische Notation als fortlaufendes Bewegtbild auf drei Fensterscheiben projiziert. Gleichzeitig wird auf die Glasscheiben von innen eine Komposition übertragen. Die mit satinierter Folie überklebten Glas-Fensterscheiben werden visuell-auditives Inter Face und außen gehört, gesehen. Die elektroakustische Komposition sowie grafische Notation vertonen oder illustrieren nichts. Sie sind gegenseitig entkoppelt, eine weitere ‚Schnitt Stelle‘. Die Ausstellung realisiert sich im innerstädtischen Straßenraum vor der TENRI Kulturwerkstatt. Die Straße ist Ort und Raum der Ausstellung, als Lebensraum sowie Ort sozialer Interaktionen bewusst gewählt. Konzert zur Finissage: SO | 05.02 | 18.00 Ausstellungsdauer: 12.01.-04.02.23 | Öffnungszeiten: Di., Fr., Sa.: 19:30-21:30 Bitte nutzen Sie zur Anmeldung folgendes Anmeldeformular:: https://forms.gle/9Fp14LBrCr3SVxSe6

SA / 03.12.22. / 19:00 / KONZERT: NANAE YAMASHITA (OBOE), HIROKO MATTA-KLEIN (KLAVIER)

| Konzert | SA | 03.12.22 | 19:00 | Durch ihren ausdrucksstarken, melancholischen Klang begeistert die Oboe Musikliebhaber bis heute. Diese Faszination teilen auch die zeitgenössischen japanischen Komponisten Toshio Hosokawa und Makoto Shinohara, welche insbesondere durch die europäische Musikkultur geprägt wurden. Mit ihrer ganz persönlichen Ausdrucksweise bringen sie die Wandlungsfähigkeit des barocken Instruments zur Geltung. Die Oboistin Nanae Yamashita und die Pianistin Hiroko Matta-Klein verbinden an diesem Abend die japanische Klangwelt mit der Europas. Programm:M. Shinohara Obsession/ T. Hosokawa – Spell Song (Oboe Solo)T. Takemitsu – Litany (Klavier Solo)/ O. Messiaen – Vocalise-EtudeF. Poulenc – Sonate für Oboe und Klavier, u.a. Eintritt 20,- € inklusive einem Getränk, Reservierung erforderlich. Bitte nutzen Sie zur Anmeldung folgendes Anmeldeformular: https://forms.gle/Eh9RrPNWEaTamxN19 Bei Fragen oder sonstigen Anliegen nutzen Sie bitte folgendes Kontaktformular:

DI / 29.11.22 / 19:00 / BUTOH MIT CHIKUZEN-BIWA „DER FLIESSENDE FLUSS…“

| Aufführung | DI | 29.11.22 | 19:00 | Mit der fünfsaitigen japanischen Laute Biwa komponierte Keiko Yokota neue Stücke zu den berühmten Gesangserzählungen Japans, Heike-Monogatari (13. Jhr.) und Essay Hojoki (1212). Darauf basierend führt der Butoh-Tänzer Isso Miura den Tanz auf. Die Vereinigung von Chikuzen-Biwa und Butoh zeigt die Dynamik und Lebendigkeit der japanischen darstellenden Künste vom Mittelalter bis zur heutigen Zeit. Miura ist 85 Jahre alt und direkt am Aufstieg des Butoh seit den 70er-Jahren beteiligt. Yokota spielt das alte Instrument mit einer neuen Interpretation. Die Biwa, im 8. Jhr. aus China eingeführt, spielte traditionell eine große Rolle darin, alte Erzählungen bis zur Moderne musikalisch zu überliefern. Eintritt 20,- € inklusive einem Getränk, Reservierung erforderlich. Bitte nutzen Sie zur Anmeldung folgendes Anmeldeformular: https://forms.gle/uAf9E47AUQWbhJgJ6

Bis 23.12.22/ Ausstellung/ hier nicht hier / Beate Gördes & Dagmar Lutz

| Ausstellung | FR | 04.11.2022 | 19:00 | Ausstellungsdauer: 04.11.- 23.12.2022 | Das stets ortsbezogene Gemeinschaftsprojekt von Beate Gördes und Dagmar Lutz nimmt und gibt Raum, interveniert, irritiert; es erspürt fragile räumliche Gefüge, lotet Situationen aus. Videoprojektionen lassen grafische Strukturen fließen und hören, uns an andere Orte zurückversetzen, an denen die Versionen der Installation bereits erlebt wurden. Die teils realen, schwarz-gelben Warnmarkierungen überlagern sich, wo Orts- und Zeitebenen kommunizieren. Eine „Big Bag“ beschreibt den veränderlichen Raum im Raum, Fotoprints bringen Motive aus städtischen Arealen herein, treffen auf Lichtinseln aus Acrylglas. ………………Künstlerinnen: Beate Gördes & Dagmar LutzEinführung: Dr. Susannah Cremer-Bermbach Gefördert durch Künstler:innenstipendien

KONZERT UND LIVESTREAM: JOHANNES S. SISTERMANNS/URAUFFÜHRUNG ANLÄSSLICH DER FINISSAGE FORM UND LEERE

| Konzert | FR/09.07./18:00 | Johannes S. Sistermanns: MONO CHROM 2021 (Uraufführung) Klangstück für Monochord, Ching, Basalt-Lava Stein, Elektroakustische Komposition und Transducer. hier kommen Sie zum Livestream Eintritt 15,- € , Max. 15 Personen, Um Anmeldung per E-Mail wird gebeten: info@tenri-kw.de Mit freundlicher Unterstützung der Stadt Köln und der Volksbank Köln Bonn eG Aufgrund der Covid-19-Sicherheitsbestimmungen dürfen sich max. 15 Personen in unseren Räumlichkeiten befinden. Der international renommierte Komponist, Performance- und Klangkünstler Johannes S. Sistermanns bringt anlässlich der Finissage zur Ausstellung „Form und Leere. Zen-Malerei in west-östlicher Korrespondenz“ in der Kölner TENRI Japanisch-Deutschen Kulturwerkstatt, Kartäuserwall 20, seine Komposition „mono chrom“ zur Uraufführung. Repräsentanten west-östlichen Musikkultur sind in allen beteiligten Instrumenten vertreten. Sie alle sind immer nur ein Ton. Dessen Vielfarbigkeit das akustische Auffalten der universell gültigen Obertonreihe ist, die Pythagoras (* 2500 B.C.) der ‚einen’ Saite nachwies. Denn sie schwingt gleichzeitig als ganze Saite und in ihren ganzzahligen Vielfachen. Ching, die chinesische Tempelglocke, die auch den Weg nach Japan fand, zählt dazu, ebenso das Monochord. Mit dem Klang der ‚einen‘ Saite belegte Pythagoras, dass jede Saite als ganze und …

[Live] Shakuhachi-Konzert

Anbei stellen wir Ihnen das heutige Shakuhachi Konzert von Dan Hepperle als Livestream verlinkt nochmals auf unserer Website bereit. „Form ist Leere – Leere ist Form“, dieser zentrale Satz aus dem Herzsutra lässt sich wunderbar auf die Musik übertragen: „Klang ist Stille – Stille ist Klang“. Besonders deutlich zeigt sich der Klang der Stille für Dan Hepperle in der Musik der Shakuhachi, wo ein leeres Bambusrohr zum Träger des Atems wird. Dan Hepperle spielt einige klassische „Zen-Stücke“ auf unterschiedlichen Flöten.  Wir wünschen Ihnen viel Vergnügen beim Zuschauen! Ihre TKW  

KONZERT: Bernhard Zapp (Cello) und Hiroko Matta-Klein (Klavier)

| Konzert | SA/05.12.20/19:00-20:00 |  Das Programm des heutigen Konzerts vermittelt einen Eindruck dreier sehr verschiedener, jedoch wegweisender Komponisten des 20. Jahrhunderts. Der revolutionärste unter ihnen war sicherlich Claude Debussy, der, auch unter Verwendung der Ganztonleiter, eine völlig neue Harmonik erschuf, die sich von der traditionellen, auf ein tonales Zentrum bezogenen, weitgehend entfernte. Leos Janaceks musikalische Ästhetik orientierte sich sehr an der Lautmalerei seiner heimatlichen Sprache, des Tschechischen. Seine Rhytmik ist von besonderer Prägnanz, was auch in seinen Opern deutlich zum Ausdruck kommt. Ernest Bloch, in der Schweiz und den USA lebend, verwendet eine Melodik, die sich auf die jüdisch-hebräische Liturgie bezieht, jedoch in der Harmonik weit über das Traditionelle hinausgeht. Wir haben also 3 Avantgarde-Komponisten, die auf sehr unterschiedliche Weise Neues suchten und fanden. Am Samstag um 15:00 und um 18:00 Uhr findet im Rahmen der Vernissage ein Cellokonzert statt (Anmeldung erforderlich). Anmeldung erfordrlich. Aufgrund der Covid-19-Sicherheitsbestimmungen dürfen sich max. 15 Personenin unseren Räumlichkeiten befinden. Ausstellungsdauer: 05.12.-22.12.2020, dienstags bis samstags 13:00-19:00