Alle Artikel in: Konzerte

[Live] Shakuhachi-Konzert

Anbei stellen wir Ihnen das heutige Shakuhachi Konzert von Dan Hepperle als Livestream verlinkt nochmals auf unserer Website bereit. „Form ist Leere – Leere ist Form“, dieser zentrale Satz aus dem Herzsutra lässt sich wunderbar auf die Musik übertragen: „Klang ist Stille – Stille ist Klang“. Besonders deutlich zeigt sich der Klang der Stille für Dan Hepperle in der Musik der Shakuhachi, wo ein leeres Bambusrohr zum Träger des Atems wird. Dan Hepperle spielt einige klassische „Zen-Stücke“ auf unterschiedlichen Flöten.  Wir wünschen Ihnen viel Vergnügen beim Zuschauen! Ihre TKW  

KONZERT: Bernhard Zapp (Cello) und Hiroko Matta-Klein (Klavier)

| Konzert | SA/05.12.20/19:00-20:00 |  Das Programm des heutigen Konzerts vermittelt einen Eindruck dreier sehr verschiedener, jedoch wegweisender Komponisten des 20. Jahrhunderts. Der revolutionärste unter ihnen war sicherlich Claude Debussy, der, auch unter Verwendung der Ganztonleiter, eine völlig neue Harmonik erschuf, die sich von der traditionellen, auf ein tonales Zentrum bezogenen, weitgehend entfernte. Leos Janaceks musikalische Ästhetik orientierte sich sehr an der Lautmalerei seiner heimatlichen Sprache, des Tschechischen. Seine Rhytmik ist von besonderer Prägnanz, was auch in seinen Opern deutlich zum Ausdruck kommt. Ernest Bloch, in der Schweiz und den USA lebend, verwendet eine Melodik, die sich auf die jüdisch-hebräische Liturgie bezieht, jedoch in der Harmonik weit über das Traditionelle hinausgeht. Wir haben also 3 Avantgarde-Komponisten, die auf sehr unterschiedliche Weise Neues suchten und fanden. Am Samstag um 15:00 und um 18:00 Uhr findet im Rahmen der Vernissage ein Cellokonzert statt (Anmeldung erforderlich). Anmeldung erfordrlich. Aufgrund der Covid-19-Sicherheitsbestimmungen dürfen sich max. 15 Personenin unseren Räumlichkeiten befinden. Ausstellungsdauer: 05.12.-22.12.2020, dienstags bis samstags 13:00-19:00

KONZERT mit Erzählung: Kölner Gagaku Ensemble & Barbara Conrady-Takenaka (Erzählerin)

| Konzert | SA/28.11.20/17:00/Japanisches Kulturinstitut+LIVESTREAM | Im Rahmen der Städtepartnerschaft zwischen Köln und Kyoto; eine Kooperation der Stadt Köln mit dem JKI (Japan Foundation), der DJG Köln und der Universität zu Köln. „Kyotoer Hofmusik in Köln – Prinz Genji, Genij Monogatari mit der Hofmusik Gagaku“ Konzert anlässlich des 20-jährigen Bestehens des Kölner Gagaku Ensembles Konzertort: Universitätsstraße 98, 50674 Köln, Japanisches Kulturinstitut Ende November vor 1200 Jahren wurde im heutigen Kyoto die Kaiserstadt Heian Kyō gegründet. Die Stadt blühte immer weiter auf und der Palast, der den Wohlstand Japans symbolisierte, wurde zu einem kulturellen Zentrum. Hier schrieb und veröffentlichte die Hofdame Murasaki Shikibu die älteste Liebesgeschichte der Welt: Die Geschichte von „Prinz Genji“. Die Hauptfigur ist Prinz Hikaru Genji und die Welt um ihn herum wurde wunderschön, lebendig und manchmal auch vergänglich dargestellt. Die Musik, welche diese Geschichte untermalte, war „die elegante Musik“ Gagaku. Gagaku, welches als Hintergrundmusik bezeichnet werden kann, führte diese Erzählung mit dem realen Leben in der damaligen Kaiserstadt zusammen. Beim Spielen der Musik muss sich der Hofadel die Figuren der Erzählung vorgestellt …

KONZERT: Bezaubernde Klangwelten/Klavierstücke zu 4 Händen mit Eriko Yamamoto & Boris Radulovic:

| Konzert | SO/15.11.20/19:00/TKW+LIVESTREAM | Das Klavierspiel zu vier Händen kann man als kleinstes Ensemble bezeichnen: Die beiden Spieler_innen müssen Technik und Interpretation gegenseitig respektieren und sich ergänzen, um so einen harmonischen Effekt zu erzielen. Das natürliche Prinzip der Zweieinheit wird musikalisch dargestellt. Mit ihrem Konzert führen uns Eriko Yamamoto und Boris Radulovic hinein in eine musikalische Zauberwelt. Programm: Sergei Rachmaninoff: 6 Morceaux op.11: Barcarolle/Scherzo/Thème russe/Valse/Romance/Glory J. S. Bach: „Schafe können sicher weiden“ aus „Cantata BWV 208“, arr. L. Duck; „Wachet auf, ruft uns die Stimme“ aus „Cantata BWV 140“, arr. L. Duck Johannes Brahms: 3 Ungarische Tänze für Klavier zu 4 Händen Nr. 1/Nr. 4/Nr. 6 Aufgrund der geltenden Abstandsregelungen gibt es eine Beschränkung auf max. 15 Besucher*innen. Reservierung erforderlich, Eintritt: 15,- €. Es ist geplant, das Konzert zusätzlich per Livestream zu übertragen. Bitte besuchen Sie dazu unsere Youtube-Seite “TenriKulturWerkstatt”. Im Anschluss wird der Livestream auch auf unserer Webseite für Sie zur Verfügung gestellt.

KONZERT: Shakuhachi/Dan Hepperle

| Konzert | SA/07.11.20/19:00/TKW+LIVESTREAM | Neben der Malerei ist die Shakuhachi (japanische Bambusflöte) seit nunmehr 18 Jahren zu einem wesentlichen Aspekt des Weges von Dan Hepperle geworden. Der Weg (Dō) heißt für Dan Hepperle Zen (Meditation). Hier findet er das, was man als „schöpferische Kraft“ bezeichnen könnte. Diese manifestiert sich bei ihm neben der Malerei, der Musik, der Poesie (Haikus) auch in seiner Liebe zur Natur, dem Garten und den Vögeln, aber auch im Alltäglichen – seinem geliebten Tee etwa. „Form ist Leere – Leere ist Form“, dieser zentrale Satz aus dem Herzsutra lässt sich wunderbar auf die Musik übertragen: „Klang ist Stille – Stille ist Klang“. Besonders deutlich zeigt sich der Klang der Stille für Dan Hepperle in der Musik der Shakuhachi, wo ein leeres Bambusrohr zum Träger des Atems wird. Dan Hepperle spielt einige klassische „Zen-Stücke“ auf unterschiedlichen Flöten. Begleitet wird dies von kurzen Erläuterungen. Aufgrund der geltenden Abstandsregelungen gibt es eine Beschränkung auf max. 15 Besucher*innen. Reservierung erforderlich, Eintritt: 15,- €. Es ist geplant, das Konzert per Livestream zu übertragen. Bitte besuchen …

[LIVE] Klavierkonzert: Marin Limić 26.September

Wir sind erfreut unseren Livestream des Klavierkonzertes von Marin Limić, welcher seit 2003 erfolgreich als Konzertpianist tätig ist, präsentieren zu dürfen. An der Hochschule für Musik in Köln studierte Marin Limić ab 2005 bei Prof. Valdma und absolvierte dort 2010 sein Examen. Nach neun Jahren Konzerttätigkeit – hauptsächlich in Kroatien – lebt Marin Limić wieder in Köln und konzertiert nun erstmals in der TKW mit folgendem Programm: A. Shor: Chilhood memories (First Dance, Last Days of Summer, Hidden message) J. Haydn: Sonate Nr. 43, Hob. XVI:28 F. Chopin: Etüde Op. 25, Nr. 12; Etüde Op. 25, Nr. 9; Barcarolle Op. 60 F. Liszt: Etüde Chasse-neige S. Prokofjev: Sonate No. 7

KONZERT: Yoshinao Mikami /Klavier 05.09.2020

Das Klavierkonzert von Yoshinao Mikami findet morgen, den 5. Septemeber ab 17 Uhr und ab 20 Uhr statt. Genießen Sie eine unheimlich schöne und bedächtige japanische Melodie bei uns in der Tenri! Eine mitreißende Begleitung zu unserer gestern neu eröffneten Ausstellung „30 Jahre Kunst in Köln“. Reservierung erforderlich, Eintritt 15 Euro Wir freuen uns auf Ihren Besuch!!

KONZERT: Marin Limić

| Konzert | SA/26.09.20/19:00/TKW+LIVESTREAM | Marin Limić ist seit 2003 erfolgreich als Konzertpianist tätig. An der Hochschule für Musik in Köln studierte er ab 2005 bei Prof. Valdma und absolvierte dort 2010 sein Examen. Nach neun Jahren Konzerttätigkeit hauptsächlich in Kroatien lebt Marin Limić wieder in Köln und konzertiert nun erstmals in der TKW mit folgendem Programm: A. Shor: Chilhood memories (First Dance, Last Days of Summer, Hidden message) J. Haydn: Sonate Nr. 43, Hob. XVI:28 F. Chopin: Etüde Op. 25, Nr. 12; Etüde Op. 25, Nr. 9; Barcarolle Op. 60 F. Liszt: Etüde Chasse-neige S. Prokofjev: Sonate No. 7 Die Dauer des Konzerts (ohne Pause) beträgt 60 Minuten. Es ist geplant, das Konzert per Livestream zu übertragen. Reservierung erforderlich, Eintritt: 15,- € (max. 15 Pers.)

KONZERT: Yoshinao Mikami/Klavier

| Konzert | SA/05.09.2020/17:00+20:00/TKW+ONLINE | In Ergänzung zur Ausstellung findet ein Klavierkonzert statt mit Stücken von Mamoru Fujieda aus seiner Werkreihe „Patterns of Plants“: Der Komponist misst elektrische Schwankungen auf der Oberfläche von Blättern und überträgt die so erhaltenen Daten in Töne. In einem Prozess, den Fujieda mit dem „Suchen nach schönen Blumen und seltenen Schmetterlingen in einem tiefen Wald“ vergleicht, horcht er nach musikalischen Mustern und verwendet diese als Grundlage für kurze Kompositionen. Als Interpret tritt der japanische Pianist und Komponist Yoshinao Mikami auf, der im zweiten Teil des Konzerts eigene Kompositionen zur Aufführung bringt: „frontispice“ greift die Auseinandersetzung der europäischen mit der japanischen Kunst auf und versucht, im Gegenzug einen japanischen Blick auf diese europäischen Werke zu entwerfen. Dabei spielt die Beschäftigung u.a. mit Werken der Malerei eine wesentliche Rolle. Aufgrund der geltenden Abstandsregelungen gibt es eine Beschränkung auf max.15 Besucher*innen. Daher führen wir das Konzert an diesem Tag zweimal durch. Reservierung erforderlich, Eintritt: 15,- € (max. 15 Pers.)

KONZERT: Nomádes…

| Konzert | FR/28.08.20/19:00/TKW | Das Konzert ist ein TEIL der internationalen Konzertreihe mit audiovisuellen Arbeiten und elektroakustischer Musik. Die Konzeption der Reihe besteht darin, dass die Konzerte nicht an einen Ort oder Land gebunden sind, gemäß dem Terminus „nomádes“, das bedeutet, sich von einem zum anderen Ort zu bewegen, ohne sich fest an einen zu binden. Der Anlass diesmal ist die Vorstellung von Elektroakustischen und audiovisuellen Werken von japanischen und deutschen Komponisten-innen und Videokünstler-innen. Kuraturiert von Claudia Robles Angel. In dieser neuen Edition des “Nomádes” Konzertes werden elektroakustischen Werken von Japanischen und Deutschen Komponisten-innen vorgestellt. Beteiligte Komponisten-innen:  Kotoka Susuki, Chikashi Myama, Shintaro Imai, Takuto Fukuda, Ryo Ikeshiro, Hans Tutschku, Harald Muenz, Roman Pfeiffer, Jan jakob Hoffmann und Claudia Robles-Angel. BEMERKUNG: bei diesem Konzert werden ausschließlich akusmatische Kompositionen aufgeführt.   Konzertdauer: 90 min., Pause nach 45min. Anmeldung erforderlich. Eintritt 10,-€  (max. 15 Personen) In Kooperation mit ON – Neue Musik Köln und gefördert durch Musikfonds.