Alle Artikel in: Aufführungen

PANTMIME: 50-jähriges Jubiläum der japanischen Pantmimer Kiyoshi Shimizu

| Tanz | Samstag den 28.10. um 19:00 Uhr | Kiyoshi Shimizu ist der Pionier der japanischen Pantomimer und feiet das 50-jährige Jubiläum seines Bühnenlebens. Das Stück „Schmetterring der Illusion“ ist sein Hauptwerk und wiederholt seit mehr als 30 Jahren: die Szene von „Verkäufer der Luftballon“, „Anstreicher“, „Tabak“ u.a. insgesamt 8 Pantimmen werden vorgeführt. Seine Pantomimen werden mit dem Gitarren von Masako Ohta aus Paris begleitet. Kasse 15,- € / Reservierung 10,- €

KONZERT: Offene Probe der Musiker des Kaiserhofs/Gagaku

| Konzert | Gagaku ist die älteste japanische Musik mit Tanz, und wird heute noch bei Ritualen im Kaiserhof aufgeführt. Die Musiker des Kaiserhofs geben am 23. Juni um 18:00 Uhr ein Gagaku-Konzert im Museum Schnütgen / St.Cäcilien in Köln. Zum Konzert möchten sie eine Probe vor dem Publikum durchführen Eintritt frei, Spenden erwünscht.  

KONZERT: Violine und Klavier

| Konzert | So, 29. Januar 2017 | 18 Uhr | “In meinem wilden Herzen“ Gleichermaßen virtuos, tiefsinnig und musikantisch ist die Solosonate der Violine von Bela Bartók, jenem Komponisten, der mit einem Grammophon ausgerüstet durch den Balkan zog und Volkslieder sammelte. So erinnert sich Jehudi Menuhin: „Ebenso wie Bartók sammelte Leos Janacek Volkslieder seiner Heimat und beobachtete die Sprache seiner Landsleute genauso wie die Laute der Natur. Diese Studien flossen in seine Kompositionen ein, und die sogenannte „Sprachmelodie“ prägte seinen Stil, nicht nur in den Vokalwerken. Er entwickelte die Theorie der Sprechmelodie. Auf diese Weise wurde Janáček fernab von den Hauptströmungen der europäischen Musik seiner Zeit zu einem der großen Neuerer des 20. Jahrhunderts.  Bartók Solosonate Tempo di ciaconna Fuga   Debussy Sonate für Violine und Klavier  Allegro vivo  Intermède  Finale    Pause   Janacek Sonate Bartók Rumänische Volkstänze   Nina Reddig, Violine Mariko Sudo, Klavier Abendkasse 15€ / Reservierung 10€ Bitte kontaktieren Sie uns über das unten zur Verfügung stehende Formular.  

Screenshot Asyl Japan

Performance: 5 Tage Syrien-Fukushima-Köln

| Performance | 5 Tage Syrien-Fukushima-Köln | Takashi Iwaoka | Do, 22. Dezember bis 27. Dezember 2016 |  Flüchtling sein – was bedeutet das eigentlich? Dieser Frage möchte der japanische KünstlerTakashi Iwaoka nachgehen, indem er sich selbst besonderen Umständen aussetzt. Erkommt zur Weihnachtszeit zur TENRI Kulturwerkstatt. Dort wird ihm nur das Trinkwasser angeboten, weder Bettzeug noch Essen. Er möchte einen Videofilm über Fukushima zeigen,den er dort selbst aufgenommen hat. Beobachter sowie Besucher können mit ihm über Facebook und/oder persönlich Kontakt aufnehmen und sich mit ihm austauschen (auf Japanischund Englisch). Gerne nimmt er auch Nahrungsmittel entgegen. Eintritt frei / Nahrungsmittel für den Künstler sind erwünscht.    

Fotos Junko Okuda

Tanz: Silent Beat Seijaku 静寂/Junko Okuda

| Tanzaufführung | Silent Beat Seijaku 静寂 – Aufführung | Mi, 19. Oktober 2016 | 19:00 Uhr | Junko Okuda präsentiert an diesem Abend zeitgenössischen japanischen Tanz. In ihrem Tanz stellt sie das Thema ihres Vortrages vom Vortag dar. Sie möchte dem Publikum philosophische Fragen mit den Mitteln des Tanzes nahebringen. Das Projekt verbindet unterschiedliche künstlerische Genres. Sie tritt gemeinsam mit der Kölner Pianisten Meng-Chia Lin auf. Abendkasse 15,- € / Reservierung 10,-€ / Kombi mit Workshop: 18,-€

Foto San’yûtei Ryûraku

Traditionelle japanische humoreske Erzählkunst RAKUGO von San’yûtei Ryûraku

| Aufführung | Traditionelle japanische humoreske Erzählkunst von RAKUGO San’yûtei Ryûraku | So, 26. Juni 2016 | 16:00 Uhr | Mit einer Einführung von Dr. Till Weingärtner (Lecturer in Contemporary East Asian Studies, University College Cork) Rakugo ist eine japanische Vortragskunst, die auf eine 250-jährige Tradition zurückblicken kann. Der Rakugoka genannte Erzähler verkörpert verschiedene Charaktere einer Geschichte, die mit einer Schlusspointe (jap. ochi) endet. Die meisten Geschichten sind humorvoll und heiter, einige jedoch auch anrührend und traurig. Auch ZuschauerInnen ohne Japanisch-Kenntnisse können in unserer Veranstaltung einen Eindruck davon gewinnen, worüber im japanischen Rakugo-Theater gelacht wird. San’yûtei Ryûraku wurde 1992 in den höchsten Rang Shin’uchi erhoben, womit er die Anerkennung und die Berechtigung als Meistererzähler erworben hat. Seit 2008 tritt Meister Ryûraku im Ausland auch unter Verwendung der jeweiligen Landessprache auf, z.B. in Italien, Frankreich, Portugal, Spanien und seit 2011 mit großem Erfolg auch in Deutschland. Eintritt: 10,- €Kinder bis einschließlich zum 12 Lebensjahr frei    

Bild Keiin Yoshimura

SAKURA – die Kirschblüte als Requiem für Hiroshima und Nagasaki

| Tanzaufführung | Kamigata-Mai (Japanischer Tanz): Keiin Yoshimura | SAKURA – Kirschblüte als Requiem für Hiroshima und Nagasaki | Fr, 17. Juni 2016 | 19:00 Uhr | Im Jahr 1945 fielen zwei Atombomben auf japanischen Boden: auf Hiroshima und auf Nagasaki. Japan ist damit das einzige Land auf der Welt, auf das je Atombomben abgeworfen wurden. Mit ihrem Tanz „Sakura“ (Kirschblüte) appelliert Keiin Yoshimura auf ihre Weise an die Welt, das Ereignis zu überliefern und dem Krieg abzuschwören – dieser Idee entstammt das Tanzstück: Tanz als Symbol für Requiem und Frieden.. Begleitet wird der Tanz von Gedichten aus der „Sammlung über Genbaku (Atombomben)“ von Sankichi Toge. Der Tanz spiegelt das Leiden und die trostlose Trauer anhand der vergänglichen Natur der Jahreszeiten wider. Symbol für das Leiden und die Trauer der Menschen ist die Kirschblüte Sakura. Der Tanz integriert Techniken aus den Bühnenkünsten Noh, Kyogen, Bunraku und Butoh. Reservierung erwünscht. Eintritt 15,– €

Foto Shu Okuno

Moderner japanischer Tanz: »Shiika-shû – Sammlung poetischer Blumen (1144-1151)«

| Tanzaufführung | Moderner japanischer Tanz: »Shiika-shû – Sammlung poetischer Blumen (1144-1151)« | Shu Okuno | Sa, 27. August 2016 | 19:00 Uhr | Die Shiika-Shû entstand 1151 im Auftrag des Kaisers Sutoku. Die Ausbildung des Menschen beginnt gewissermaßen direkt nach der Geburt – mit der Bildung des Selbstbewusstseins. In dieser ganzen Entwicklung ist das wichtigste die Gutmütigkeit. Dieses Gefühl ist eine besondere Eigenschaft des Menschen und erst dadurch werden wir menschlich. Shu Okuno stellt mit verschiedenen Formen des Tanzes den Sinn der Gutmütigkeit in all ihren Facetten dar, die unser Leben bereichern. Reservierung erwünscht. Eintritt 10,– €

Ichiro Kataoka bei der Vorführung eines Stummfilms

Katsudô-Benshi Ichirô Kataoka präsentiert »Kurama Tengu«

| Filmvorführung | Die Kunst der Katsudô-Benshi: Vorführung des Stummfilmklassikers »Kurama Tengu« | Fr, 26. Februar 2016 | 19:00 Uhr | Die in ihrer Form für die japanische Kultur eigentümliche Profession des Katsudô-Benshi (Abkürzung: Katsuben; im weitesten Sinne übertragbar als Stummfilmsprecher) bezeichnet die vor 100 Jahren in Japan übliche Funktion des Erzählers im Stummfilm. Der Sprecher erzählte nicht nur die Szenen, sondern er gab mit verschiedenen Stimmen auch die Dialoge der im Film auftretenden Personen wieder, verlieh so den Schauspieler/innen eine Stimme und bildete selbst eine Instanz der Interpretation. Die Zuschauer besuchten in den 1920er und 1930er Jahren das Kino nicht nur, um einen Film zu sehen, sondern auch um die mitreißende Kunst des Erzählers und den meisterhaften Einsatz seiner Stimme zu genießen. Die Popularität der Katsuben spielte mit eine Rolle dafür, dass sich die Einführung des Tonfilms in Japan um einige Jahre verzögerte. An diesem Abend erzählt Katsuben Ichiro Kataoka zunächst etwas über seinen heutzutage selten gewordenen Beruf des Stummfilmsprechers. Anschließend wird mit deutschen Untertiteln der Stummfilmklassiker »Kurama Tengu«, der zu dem Genre der Jidaigeki …

Foto Aufführung ON-MAI-SHO

ON-MAI-SHO: Vereinigung – Ich und Ich

| Performance | Vereinigung – Ich und Ich | | ON-MAI-SHO: Musik, Tanz und Kalligraphie | Di, 15. Dezember 2015 | 19:00 Uhr | Drei Künste finden hier auf der Bühne unter dem Titel „Vereinigung – Ich und Ich“ zusammen: ON, die Musik, MAI, der Tanz und SHO, die Kalligraphie. In ihrem neuen Projekt zeichnen das akustische Duo KURI (Musik), Jun AManTo (Tanz) und Susumu Itou (Kalligraphie) mit ihren mal harmonierenden, mal konfligierenden Künsten den leidvollen Weg eines Menschen nach, der sich verneint, in seiner Entwicklung aber Frieden mit sich schließt. Die Musik gibt hierbei den Gefühlen, der Tanz dem inneren Selbst und die Kalligraphie dem externen Selbst Ausdruck. Anmeldung erwünscht. Eintritt 10,– € Hier geht es zur Facebook-Seite von ON-MAI-SHO.