Alle Artikel in: Aufführungen

KONZERT: Offene Probe der Musiker des Kaiserhofs/Gagaku

| Konzert | Gagaku ist die älteste japanische Musik mit Tanz, und wird heute noch bei Ritualen im Kaiserhof aufgeführt. Die Musiker des Kaiserhofs geben am 23. Juni um 18:00 Uhr ein Gagaku-Konzert im Museum Schnütgen / St.Cäcilien in Köln. Zum Konzert möchten sie eine Probe vor dem Publikum durchführen Eintritt frei, Spenden erwünscht.  

Screenshot Asyl Japan

Performance: 5 Tage Syrien-Fukushima-Köln

| Performance | 5 Tage Syrien-Fukushima-Köln | Takashi Iwaoka | Do, 22. Dezember bis 27. Dezember 2016 |  Flüchtling sein – was bedeutet das eigentlich? Dieser Frage möchte der japanische KünstlerTakashi Iwaoka nachgehen, indem er sich selbst besonderen Umständen aussetzt. Erkommt zur Weihnachtszeit zur TENRI Kulturwerkstatt. Dort wird ihm nur das Trinkwasser angeboten, weder Bettzeug noch Essen. Er möchte einen Videofilm über Fukushima zeigen,den er dort selbst aufgenommen hat. Beobachter sowie Besucher können mit ihm über Facebook und/oder persönlich Kontakt aufnehmen und sich mit ihm austauschen (auf Japanischund Englisch). Gerne nimmt er auch Nahrungsmittel entgegen. Eintritt frei / Nahrungsmittel für den Künstler sind erwünscht.    

Fotos Junko Okuda

Tanz: Silent Beat Seijaku 静寂/Junko Okuda

| Tanzaufführung | Silent Beat Seijaku 静寂 – Aufführung | Mi, 19. Oktober 2016 | 19:00 Uhr | Junko Okuda präsentiert an diesem Abend zeitgenössischen japanischen Tanz. In ihrem Tanz stellt sie das Thema ihres Vortrages vom Vortag dar. Sie möchte dem Publikum philosophische Fragen mit den Mitteln des Tanzes nahebringen. Das Projekt verbindet unterschiedliche künstlerische Genres. Sie tritt gemeinsam mit der Kölner Pianisten Meng-Chia Lin auf. Abendkasse 15,- € / Reservierung 10,-€ / Kombi mit Workshop: 18,-€

Foto San’yûtei Ryûraku

Traditionelle japanische humoreske Erzählkunst RAKUGO von San’yûtei Ryûraku

| Aufführung | Traditionelle japanische humoreske Erzählkunst von RAKUGO San’yûtei Ryûraku | So, 26. Juni 2016 | 16:00 Uhr | Mit einer Einführung von Dr. Till Weingärtner (Lecturer in Contemporary East Asian Studies, University College Cork) Rakugo ist eine japanische Vortragskunst, die auf eine 250-jährige Tradition zurückblicken kann. Der Rakugoka genannte Erzähler verkörpert verschiedene Charaktere einer Geschichte, die mit einer Schlusspointe (jap. ochi) endet. Die meisten Geschichten sind humorvoll und heiter, einige jedoch auch anrührend und traurig. Auch ZuschauerInnen ohne Japanisch-Kenntnisse können in unserer Veranstaltung einen Eindruck davon gewinnen, worüber im japanischen Rakugo-Theater gelacht wird. San’yûtei Ryûraku wurde 1992 in den höchsten Rang Shin’uchi erhoben, womit er die Anerkennung und die Berechtigung als Meistererzähler erworben hat. Seit 2008 tritt Meister Ryûraku im Ausland auch unter Verwendung der jeweiligen Landessprache auf, z.B. in Italien, Frankreich, Portugal, Spanien und seit 2011 mit großem Erfolg auch in Deutschland. Eintritt: 10,- €Kinder bis einschließlich zum 12 Lebensjahr frei    

Bild Keiin Yoshimura

SAKURA – die Kirschblüte als Requiem für Hiroshima und Nagasaki

| Tanzaufführung | Kamigata-Mai (Japanischer Tanz): Keiin Yoshimura | SAKURA – Kirschblüte als Requiem für Hiroshima und Nagasaki | Fr, 17. Juni 2016 | 19:00 Uhr | Im Jahr 1945 fielen zwei Atombomben auf japanischen Boden: auf Hiroshima und auf Nagasaki. Japan ist damit das einzige Land auf der Welt, auf das je Atombomben abgeworfen wurden. Mit ihrem Tanz „Sakura“ (Kirschblüte) appelliert Keiin Yoshimura auf ihre Weise an die Welt, das Ereignis zu überliefern und dem Krieg abzuschwören – dieser Idee entstammt das Tanzstück: Tanz als Symbol für Requiem und Frieden.. Begleitet wird der Tanz von Gedichten aus der „Sammlung über Genbaku (Atombomben)“ von Sankichi Toge. Der Tanz spiegelt das Leiden und die trostlose Trauer anhand der vergänglichen Natur der Jahreszeiten wider. Symbol für das Leiden und die Trauer der Menschen ist die Kirschblüte Sakura. Der Tanz integriert Techniken aus den Bühnenkünsten Noh, Kyogen, Bunraku und Butoh. Reservierung erwünscht. Eintritt 15,– €

Foto Shu Okuno

Moderner japanischer Tanz: »Shiika-shû – Sammlung poetischer Blumen (1144-1151)«

| Tanzaufführung | Moderner japanischer Tanz: »Shiika-shû – Sammlung poetischer Blumen (1144-1151)« | Shu Okuno | Sa, 27. August 2016 | 19:00 Uhr | Die Shiika-Shû entstand 1151 im Auftrag des Kaisers Sutoku. Die Ausbildung des Menschen beginnt gewissermaßen direkt nach der Geburt – mit der Bildung des Selbstbewusstseins. In dieser ganzen Entwicklung ist das wichtigste die Gutmütigkeit. Dieses Gefühl ist eine besondere Eigenschaft des Menschen und erst dadurch werden wir menschlich. Shu Okuno stellt mit verschiedenen Formen des Tanzes den Sinn der Gutmütigkeit in all ihren Facetten dar, die unser Leben bereichern. Reservierung erwünscht. Eintritt 10,– €

Ichiro Kataoka bei der Vorführung eines Stummfilms

Katsudô-Benshi Ichirô Kataoka präsentiert »Kurama Tengu«

| Filmvorführung | Die Kunst der Katsudô-Benshi: Vorführung des Stummfilmklassikers »Kurama Tengu« | Fr, 26. Februar 2016 | 19:00 Uhr | Die in ihrer Form für die japanische Kultur eigentümliche Profession des Katsudô-Benshi (Abkürzung: Katsuben; im weitesten Sinne übertragbar als Stummfilmsprecher) bezeichnet die vor 100 Jahren in Japan übliche Funktion des Erzählers im Stummfilm. Der Sprecher erzählte nicht nur die Szenen, sondern er gab mit verschiedenen Stimmen auch die Dialoge der im Film auftretenden Personen wieder, verlieh so den Schauspieler/innen eine Stimme und bildete selbst eine Instanz der Interpretation. Die Zuschauer besuchten in den 1920er und 1930er Jahren das Kino nicht nur, um einen Film zu sehen, sondern auch um die mitreißende Kunst des Erzählers und den meisterhaften Einsatz seiner Stimme zu genießen. Die Popularität der Katsuben spielte mit eine Rolle dafür, dass sich die Einführung des Tonfilms in Japan um einige Jahre verzögerte. An diesem Abend erzählt Katsuben Ichiro Kataoka zunächst etwas über seinen heutzutage selten gewordenen Beruf des Stummfilmsprechers. Anschließend wird mit deutschen Untertiteln der Stummfilmklassiker »Kurama Tengu«, der zu dem Genre der Jidaigeki …

Foto Aufführung ON-MAI-SHO

ON-MAI-SHO: Vereinigung – Ich und Ich

| Performance | Vereinigung – Ich und Ich | | ON-MAI-SHO: Musik, Tanz und Kalligraphie | Di, 15. Dezember 2015 | 19:00 Uhr | Drei Künste finden hier auf der Bühne unter dem Titel „Vereinigung – Ich und Ich“ zusammen: ON, die Musik, MAI, der Tanz und SHO, die Kalligraphie. In ihrem neuen Projekt zeichnen das akustische Duo KURI (Musik), Jun AManTo (Tanz) und Susumu Itou (Kalligraphie) mit ihren mal harmonierenden, mal konfligierenden Künsten den leidvollen Weg eines Menschen nach, der sich verneint, in seiner Entwicklung aber Frieden mit sich schließt. Die Musik gibt hierbei den Gefühlen, der Tanz dem inneren Selbst und die Kalligraphie dem externen Selbst Ausdruck. Anmeldung erwünscht. Eintritt 10,– € Hier geht es zur Facebook-Seite von ON-MAI-SHO.  

Foto einer Biwa

Japanische Hofmusik Gagaku – Jubiläumskonzert

| Konzert | Japanische Hofmusik Gagaku – Jubiläumskonzert des Kölner Gagaku-Ensembles | Sa 05.12.2015 | 19 Uhr | Anlässlich des 15-jährigen Jubiläums der Gründung des Kölner Gagaku-Ensembles veranstaltet die Tenri Japanisch-Deutsche Kulturwerkstatt (TKW) am 05. Dezember ein Gagaku-Konzert im Musiksaal der Universität zu Köln. Das 1300 Jahre alte Gagaku gilt wegen seines ungewöhnlichen Rhythmus, der eigenartigen Melodie und der „Dissonanz-Harmonie“ selbst in Japan als mysthisch. Dennoch gelang es dem Musikethnologen und Forscher der traditionellen japanischen Musik Prof. Robert Günther (Universität zu Köln; 1929-2015), den Reiz des Gagaku in Europa zu vermitteln und gemeinsam mit Masatoshi Shamoto (Universität Hawaii), der 2000 sich als Gastprofessor in Köln befand, und mit Assistenz von Yoshiro Shimizuim Jahr 2000 das Kölner Gagaku-Ensemble als erstes und bislang einziges seiner Art in Europa zu gründen. Das Kölner Gagaku-Ensemble besteht hauptsächlich aus Studenten der Kölner Universität. Zur Gründung grundlegend beigetragen hat das Gagaku-Ensemble der Tenrikyo Kawaramachi aus Kyoto, welches die Kölner Gruppe auch fortlaufend unterstützt. Das Konzert, zu dem die drei renommierten Musiker Shigeharu Kitamura, Kenzo Tsukiyama, Michihiko Ozaki aus Kyoto geladen sind, …

Chengcheng Hu

Vom edlen Leben und Wachsen

| Musik und Tanz |  Vom edlen Leben und Wachsen |  Neoklassische Musik und Chinesischer Tanz | | Yoshinao Mikami / frontispice (Okayama, Japan) und Chengcheng Hu (Guangxi, China) |  Fr, 13. November 2015 | 19:00 Uhr |  Weht ein leichter Wind über dem Meer aus Bambus, schwanken dessen Spitzen einhellig mit ihm. Wie eine grüne Welle – als wiege sich das Leben selbst. Die Bewegung ist kontinuierlich, sanft und schön, und das weite Bambusmeer preist das Leben. Einfach zu kultivieren, anspruchslos und robust, wächst der Bambus über Tausende von Jahren mit starker Vitalität – ein Symbol für Kontinuität, Entwicklung und die Stärke des Lebens. Die junge in der Provinz Guangxi gebürtige chinesische Tänzerin Chengcheng Hu, die gegenwärtig in Köln an der Hochschule für Musik und Tanz studiert, und der in Köln lebende und aus Okayama stammende japanische Pianist und Komponist Yoshinao Mikami / frontispice haben für diese Veranstaltung ein modernes Programm ausgearbeitet. Unsere Gäste dürfen sich auf melodische Kompositionen im Stil der Neoklassik für Klavier mit ergänzenden Soundcollagen sowie poetische Choreografien in der Tradition des Chinesischen Tanzes freuen. Eintritt …