Vorschau

Vorschau Dezember 2016 und Januar/Februar 2017

Programmvorschau |

Hier finden Sie eine Vorschau auf unser Programm in den Monaten Dezember 2016 sowie Januar und Februar w017 (die fortlaufenden Workshops sind hier nicht aufgeführt):


 

FR/11.11. – 16.12.16
17:30-19:00
KURS: Kalligraphie

Yuko Ishizawa unterrichtet Anfänger in Grundkenntnissen der Kalligraphie, Fortgeschrittene beschäftigen sich mit Redewendungen, die als Kunstform kalligraphisch dargestellt werden. Sie erlernen individuell den Umgang mit Tusche, Pinsel und japanischem Papier (Washi). Entfliehen Sie dem Alltagsstress und finden Sie durch Kalligraphie zu innerer Ruhe.

1. Kurs: 11.,  18.,  25. Nov.,  02.,  09., 16. Dez.
2. Kurs. 13., 20.,  27., Jan.,  03., 10.,  17. Feb.
jeweils freitags von 17:30 bis 19:00 Uhr, Kursgebühr : 60,– € /einmalig: 13,– €


MI/07.12.16 – 22.02.17
20:00-21:30
KURS: Die Kunst des Obertongesangs

Anders als der Kehlkopfgesang der Mongolen knüpft der »westliche« Obertongesang an die abendländische und frühchristliche Gesangskultur in Europa an. Ziel dieses Kurses ist, eine klangliche Balance zwischen einer »klassischen« Stimmbildung und Obertontechniken zu finden. Geleitet wird der Kurs von Lothar Berger.

Termin: mittwochs von 20:00 bis 21:30 Uhr
Gebühr (pro Monat) 60,- €, Einmalig 20,- € / Ermäßigt 18,- €, Privatunterricht pro Stunde: 40,- €


MI/07.12.16 – 22.02.17
18:30-20:00
KURS: Moderne Gesangstechnik
In dem Kurs unter der Leitung des Vocal Coaches Nikola Novakovic können Sie sich Techniken der zeitgenössischen Musik (Pop, Rock, Soul etc.)  aneignen. Lernen Sie, Ihre Stimme ohne Anstrengung durch natürliche, akustische Effekte zu verstärken. Bringen Sie Stabilität in Ihren Gesang und erzeugen Sie reichhaltige Obertöne, die jedes Publikum begeistern werden.

Termin: mittwochs von 18:30 bis 20:00 Uhr
Einmalig 20,- €  Privatunterricht pro Stunde: 40,- €


MI/14.12.16 – 08.02.17
11:00 (jeder einzelne Stunde)
KURS: Koto
Die Koto ist ein traditionelles japanisches Instrument, das im 8. Jh. vom chinesischen Festland mit der Hofmusik (Gagaku) nach Japan gelangte.
Ab dem 17. Jhdt. erlebte das Koto-Spiel eine Blütezeit, als es sich als Teil der bürgerlichen Bildung etablierte. Seitdem haben sich viele neue Spieltechniken entwickelt. Der Kurs wird von der europaweit bekannten Kotospielerin Makiko Goto (Sawai Universal) geleitet.

Termine (Mi): 14. Dez, 18. Jan, 08. Feb. 2017


FR/02.12.16/19:00
VERNISSAGE: Gemeinschaftsausstellung „ZEIT“ zwischen Japan und Deutschland

Der Tag vom 02. Dezember 2016 wird niemals wiederholt. Deswegen ist der Tag wie jeder andere Tag wichtig und gleichzeitig deshalb „normal“.

Wir möchten ab jetzt jedes Jahr im Dezember die Ausstellung „Die Zeit“ wiederholen und sie aus der gleichen Position organisieren, um die Kunst zu beobachten. Das Thema „Die Zeit“ bedeutet nicht unbedingt, dass ausgestellte Bilder oder Objekte sich auf die Zeit beziehen. Eher wird die Ausstellung von Beobachten /Besuchern gebildet, wenn sie sich der Zeit „2016-12-02“ bewusst werden und sich die Zeit einprägen.

Zu dieser Ausstellung nehmen einige Künstler extra aus Japan teil.

Takeko Sugimoto
Masami Katayama*
Ohira Sarai*
(*nur Werke)

Christina Pellens
Elise Khanous
Masako Furuichi
Mirjana Novakovic
Petra Paffenholz

u.a.

Dauer der Ausstellung: 02.Dez. bis 22.Dez.2016 / dienstags bis samstags 13:00 – 19:00 Uhr


SA/03.12.16/17:00
LESUNG:Tochter des Windes
Gelesen von Barbara Conrady-Takenaka

Dieses Mal trägt Barbara Conrady-Takenaka den Roman „Tochter des Windes“ der italienischen Autorin Federica de Cesco vor. Text und Stimme der Erzählerin lassen Leser tief in die japanische Kultur eintauchen.

„Die japanische Architektin Mia stammt aus der Familie Ninja, die als begabte Baumeister galt. Sie begegnete auf der Reise in Europa einen deutschen Historiker Rainer und sind in die Liebe gefallen. Er folgte sie nach Tokyo und erfuhr dort die Vergangenheit des Geheimnisses…“

Teilnahmegebühr: Eintritt frei (Spenden sind erwünscht)


 

MO/12.12.16
KURS: Sadô, der Tee-Weg

Der japanische Sadô (Tee-Weg) stammt aus dem 16. Jhdt. und wurde von Sen no Rikyû (1522-1591) mitbegründet.

Der Tee-Weg umfasst den Gesamtbereich der traditionellen japanischen Kultur und wird heute noch praktiziert. Die Freude, die Schönheit in der Natur und in den kleinen Dingen des Lebens zu entdecken, gibt uns Vitalität.

Dieser Kurs wird von Sôetsu Mukai und Akiko Mine durchgeführt. Beide sind offiziell anerkannte Meisterinnen der Ura-Senke-Schule (Kyoto).

Termine: montags, 12. Dez.2016 / 23.Jan./ 20.Feb.2017
ab 11:00, 12:30, 14:00 und 15:30 Uhr, jeweils für 75 Minuten
Einzelkurse mit Personenbeschränkung auf 3 Personen
Gebühr pro 75 Min: 25,-€, Materialkosten inkl.


DO/22.12. /13.00 – DI/27.12.2016 /19.00
PERFORMANCE: 5-Tage-Erlebnis über Syrien-Fukushima und Köln
Takashi Iwaok

Flüchtling sein, was bedeutet das eigentlich? Dieser Frage möchte der japanische Künstler Takashi Iwaoka nachgehen, indem er sich selber besonderen Umständen aussetzt. Er kommt zur Weihnachtszeit zur TENRI Kulturwerkstatt. Dort wird nur das Trinkwasser angeboten, weder Bettzeug noch Essen. Er möchte einen Videofilm über Fukushima aufführen, den er dort selbst aufgenommen hat. Beobachter sowie Besucher können mit ihm jeweils über Facebook und persönlich Kontakt aufnehmen und Meinungen austauschen (auf Japanisch und Englisch). Jeder kann ihm Nahrungsmittel mitbringen.

Eintritt frei. Nahrungsmittel für den Künstler sind erwünscht.



14.01. – 15.01.17/13:00-18:00
KURS: Kamihimo
Kamihimo – geflochtene Papierschnüre
Alt und Neu verbinden sich in der Technik des Kamihimo. Aus recycelten, zu Bändern verleimten Washi-Schnüren werden in Anlehnung an alte Korbflechtkunst neue Körbe gearbeitet. Im Kurs wird mit der Vorbereitung des Materials begonnen. Das Werkstück wird dann, wie bei der klassischen Korbflechtkunst, vom Boden her „aufgebaut“ und in Form und Größe individuell gearbeitet. Der Kurs ist für Anfänger geeignet.

Kursgebühr: 90€, Materialkosten: 20-30€


 

FR/20.01.17/19:00

VERNISSAGE: Martine Rey / Urushi

Auf der Suche nach dem „Verlorengegangenen“ fi ndet und kreiert Martine Rey Gegenstände,
die eine emotionale Verbindung zwischen dem Betrachter und dem Objekt entstehen lassen.
Der hierfür verwendete Lack misst der Berührung ebenso wie der Betrachtung Bedeutung bei
und ermöglicht es der Künstlerin, sich dem zu nähern, was sie in dieser Verbindung wahrnimmt.

Dauer der Ausstellung : 20. Januar bis 18. Februar 2017 / dienstags bis samstags, 13:00-19:00



SO/22.01.1/11:00-16.00
Kurs: Miso machen…
Die Teilnehmer können die Kôji-Hefe selber herstellen, welche zur Produktion der Sojabohnenpaste Miso genutzt wird. Nach dem Kurs wird gemeinsam mit den Teilnehmern Misosuppe und ebenfalls aus Kôji-Hefe hergestellter süßer Reiswein Amazake verzehrt.
Gebühr: 10€ (inkl. Mittagessen), 500g selbstgemachtes Miso gibt’s für 5€
Anmeldung erforderlich: info@tenri-kw.de oder 0221-9311 9890



SO/29.01.17/18:00
KONZERT: Klavier und Violine
“Virtuose Tieftaucher“

Gleichermaßen virtuos, tiefsinnig und musikalisch ist die Solosonate der Violine von Bela Bartók, jenem Komponisten, der mit einem Grammophon ausgerüstet durch den Balkan zog und Volkslieder sammelte. Auch Leos Janacek sammelte Volkslieder seiner Heimat und beobachtete die Sprache seiner Landsleute genauso wie die Laute der Natur. Es spielen Nina Reddig auf der Violine und Mariko Sudo auf dem Klavier.

Abendkasse 15€ / Reservierung 10€



SA/11.02.17/19:00
KONZERT: Klavier
Keiko Nakayama, Susanne Reuter
George Sand (gespielt von Susanne Reuter) und Frédéric Chopin (interpretiert von Keiko Nakayama): Eine sprachlich-musikalische Reise in die französische Romantik. „Synklang“ spürt der Problematik dieser Verbindung zweier sehr unterschiedlicher Persönlichkeiten nach und zeigt dabei nicht nur eine gemeinhin als dominant und durchsetzungsstark angesehene George Sand, sondern wirft ebenso Licht auf ihre verletzbare, sensible Seite.
Abendkasse 15€ / Reservierung 10€