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Kindertag als Tag der offenen Tür – Eintritt frei!

|So|08.05.2022|11:00-17:00|Eintritt frei|

Anlässlich des japanischen Kodomo no Hi, Tag des Kindes, lädt die Tenri Kulturwerkstatt und die DJG e.V. Köln Sie herzlich ein, mit uns unser 16-jähriges Jubiläum zu feiern. Neben einer bunten Vielfalt an japanischem Essen können Sie das Kursangebot der TKW kostenlos ausprobieren und kennenlernen: Stickkunst, Origami, Papierband, Teezeremonie sowie traditionelle japanische Instrumente.

In Zusammenarbeit mit den Kölner Gagaku Ensemble können Sie die Vielfalt der japanischen Musik erleben: Das Shamisen, die Koto, die Gagaku. Eine tolle Gelegenheit, wenn Sie diese Instrumente einmal selbst ausprobieren möchten! Anfänger sind herzlich willkommen.

Es warten leckere Essensstände mit japanischem Fastfood wie Tayaki, Inari-Sushi und Takoyaki auf Sie. Auf dem japanischen Flohmarkt finden Sie vielleicht die ein- oder andere Seltenheit, die außerhalb Japans schwer zu finden ist.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch und darauf, Ihnen die japanische Kultur ein wenig näher zu bringen!

Alle Einnahmen werden an die Ukrainehilfe gespendet.

In Zusammenarbeit mit:

KONZERT: JAPANISCHES HARFENPROGRAMM ISABELLE MARCHEWKA

| Konzert |

SA/26.03.22./19:00 + Livestream (Youtube-Seite »TenriKulturWerkstatt«)

Das Programm des Konzerts umfasst Stücke von japanischen Komponisten, sowie Stücke inspiriert von der japanischen Kultur. Ein frühlingshaftes Harfenprogramm mit Musik von Joe Hisaichi aus den Ghibli Filmen wie z.B. Das wandelnde Schloss“ und anderen japanischen zeitgenössischen Komponisten wie z.B. Toshio Hosokawa und Minako Tokuyama. Mit kurzen japanischen Gedichten über die Kirschblüte und kurzen Filmausschnitten vor und während der Musik

Eintritt 20,-€, ein Getränk inklusive, nur mit Reservierung

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KURS: Washishû/Japanische Stickkunst/ Beate Pietzsch

| Kurs |

MI/02.02.-06.02.2022/10:00-17:00 |

Die japanische Stickkunst刺繍{shishū}geht auf die asiatische Stickkunst aus Indien entlang der Seidenstraße nach China um 500 n. Chr. zurück. Sie entwickelte sich vor allem mit der buddhistischen Bilderkunst. Während der Herrschaft der Kaiserin Suiko (554-628) wurde diese Kunst mit dem Aufbau von Tempeln und buddhistischen Statuen in Japan besonders intensiviert. Seit der Heian-Zeit (794-1185) wird die Technik für die Kostüme der Hofmusik Gagaku und andere künstlerische Kleidungen verwendet. In langen Isolationsphasen entstand in Japan eine Stickkunst (Shishū) eigener Prägung. Neue Techniken wurden entwickelt und perfektioniert. In diesem Kurs erlernen die Teilnehmenden intensiv die Technik, indem sie ein eigenes Werk sticken.

Anmeldung ist erforderlich unter: Beate Pietzsch: nc-pietzsbe@netcologne.de

KURS: Shodô – Kalligraphiekurs/Yuko Ishizawa

SA/22.01./19.02./30.04.2022/14:30-17:30

Der Weg der Kalligraphie ist einer der elementarsten kulturellen Wege Japans. Teilnehmende erfahren nicht nur den Geist der Kalligraphie (Konzentration und Geduld), sondern auch die Entspannung des Körpers. Am Ende des Kurses kalligraphieren Sie ein japanisches Gedicht Waka auf einem japanischen besonderen Papierstreifen Tanzaku.

Anmeldung ist erforderlich. Kursgebühr: 40,- € Ab 5 Personen.

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KURS: Shodô – Kalligraphiekurs mit Yuko Ishizawa

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KURS: Oberton, Rhythmus, Improvisation/Lothar Berger

| Kurs |

MI/ ab 19.01.2022/20.00-21.30 |

Obertöne gehören zu unserer Stimme wie das Atmen zum Leben, sie färben unseren je eigenen Klang. Einmal wahrgenommen, verlassen wir das ungläubige Erstaunen und erforschen mit kindlicher Neugier den Innenklang unserer Stimme. Hören will gelernt sein: Das Singen mit Obertönen verfeinert unser Gehör und schult das Körperbewusstsein für die inneren Zusammenhänge von Sprache, Stimme und Gesang. Das musikalische Empfinden erweitert sich. Der Kurs richtet sich an alle, die sich regelmäßig im Obertongesang wie in freier Stimmimprovisation üben wollen. Geleitet wird der Kurs vom Obertonsänger und Stimmkünstler Lothar Berger. Anmeldung ist erforderlich.

Gebühr (pro Monat) 60,- €, Einmalig 20,- € / Ermäßigt 18,- €

Kurs: Chanoyu „Teeweg“: Sôetsu Mukai (Urasenke-Schule)

| Kurs |

SA/15.01./12.02./09.04.2022/14:00-15:00/16:00-17:00 |

Die Teemeisterin der 400 Jahre alten traditionellen Urasenke-Schule, Sôetsu Mukai, führt Sie in die japanische Teezeremonie ein. Hier gilt es bestimmte Regeln und Gesten einzuhalten. Diese Konventionen gestalten aber nicht nur die Teezeremonie, sondern das Leben in Japan im Allgemeinen. Diese Einführung vermittelt Ihnen den ästhetischen Lebensstil, die Sitten und Gebräuche in Japan. Möchten Sie eine kurze Reise nach Japan unternehmen? Dann erleben Sie die japanische Kultur durch die Teezeremonie.

Am Tag wird ab 14:00 Uhr bis 16:00 Uhr der Ikebana-Kurs durchgeführt. Sie können die Teezeremonie mit dem Ikebana kombinieren, wenn Sie an der Teezeremonie um 16:00 Uhr teilnehmen.

Dauer: 60 Min.

Anmeldung ist erforderlich. Kursgebühr: 30,- € (Tee und Süßigkeiten inkl.)

KURS: Ikebana (Kunst des Blumengestecks)/Akiko Kaneko (Ohara-Schule)

| Kurs |

SA/15.01./05.02./05.03./09.04.2022/14:00-16:00 |

Ikebana ist die traditionelle japanische Blumensteckkunst. Das Blumenstecken, dessen Wurzeln in religiösen Blumenopfern liegen, wird mit Liebe zur Natur und mit Freude im Umgang mit den Pflanzen seit mehr als 600 Jahren praktiziert. In diesem Kurs wird nach den Regeln der Ohara-Ikebana-Schule gearbeitet und gezeigt, wie wir Blumen, Zweige und Blätter in Harmonie zueinander in einer Schale arrangieren können. Durch die Arbeit werden Sie Grundkenntnisse des Ikebanas gewinnen und die Ästhetik sowie die Perspektive der Ikebana-Welt wahrnehmen können. Die intensive Beschäftigung mit den Blumen wird Ihnen Ruhe und neue Energie für den Tag geben. Kommen Sie und erleben Sie es selbst!

Kursgebühr: 30,- € inklusiv Blumenkosten(10,- €)

KURS: SHAMISEN/KIKUTOMO SCHMIDT

| Kurs |

FR/14.01./18.02./11.03./08.04.2022/11:00-18:00 |

KURS: SHAMISEN/KIKUTOMO SCHMIDT Shamisen, „die dreisaitige Langhalslaute“, gehört zu den wichtigsten Instrumenten der japanischen traditionellen Musik. Seit dem 17. Jh. bis heute ist das Shamisen populär als zentrale Komponente, vor allem im traditionellen Gesang wie Naga-uta und Jiuta. Die Meisterin der Yamada-Uehara-Schule, Kikutomo Schmidt bietet Interessenten jeweils einen Einzelunterricht, Hand zu Hand, Herz zu Herz an, bis Sie mit dem Shamisen und der japanischen Musikwelt vertraut sind.

Kursgebühr: 30,- € (nur Einzelunterricht), Anmeldung ist erforderlich

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Ikebana in der Tenri Japanisch-Deutschen Kulturwerkstatt: Kadō – Der Weg der Blumen. Schönheit in Asymmetrie

Kultur ist das, was Menschen aus sich und ihrer Welt machen. In kulturellen Traditionen spiegelt sich immer die Denk- und Lebensweise der Menschen wider, welche sich mit ihr identifizieren.  Ikebana ist die traditionelle japanische Blumensteckkunst. Das Blumenstecken, dessen Wurzeln in religiösen buddhistischen Blumenopfern in Tempelanlagen liegen, wird mit Liebe zur Natur und mit Freude im Umgang mit den Pflanzen seit mehr als 600 Jahren praktiziert. Die starke Verbindung der Japaner zur Natur liegt im Zen-Buddhismus begründet, weswegen Ikabana auch als eine Form von Meditation erfahren werden kann. Im Ikebana wird zudem das Konzept von Natur als Quelle von Kreativität widergespiegelt: Zoka bedeutet Kreation und Transformation und wird mit der Kraft der Natur und des Universums in Verbindung gebracht​. Es beeinflusst auch heute noch das moderne Leben in Japan und spiegelt sich in Architektur, Kunst, Handwerk und vor allem in (traditionellen) Bräuchen wieder​.   

Ikebana (japanisch 生け花) bedeutet wörtlich „lebende Blumen“ (ike lebend und bana Blume) und kann auch als Kadō (japanisch 角) „der Weg der Blumen“ verstanden werden. Im Letzteren spiegelt sich dessen Bedeutung als geistiger und ästhetischer Schulungsweg, welcher in Japan „dō“ genannt wird, wieder. Ikebana, oder Kadō, ist nämlich nur einer von vielen unterschiedlichen spirituellen und künstlerischen „Wegen“ in Japan: Teezeremonie (茶道 Sadô), Kalligraphie (書道 Shodô), Duftzeremonie (香道 Kôdô) und die Kampfkünste (武道 Budô) zählen ebenfalls dazu.

Bei dem Kurs, der am 03. Juli in der Tenri Kulturwerkstatt stattfand, zeigte Frau Akiko Kaneko, wie wir nach den Regeln der Ohara-Ikebana-Schule, Blumen, Zweige und Blätter in Harmonie zueinander in einer Schale arrangieren können. Der Moribana-Stil der Ohara-Schule, erfreut sich der größten Popularität im modernen Japan, was daran liegen mag, dass er viel weniger streng und formell, als zum Beispiel der Rikka-Stil, welcher direkt aus buddhistischen Opfergaben entspringt, ist. Die Form des Jiyuka gibt dem Künstler jedoch den größten kreativen Spielraum. Die Auswahl der Blumen und Pflanzen ist je nach Jahreszeit unterschiedlich. Für den Kurs im Juli brachte Frau Akiko Kaneko eine Pflanzenauswahl für den Sommer mit: beispielsweise Beeren vom echten Johanniskraut, Muschelblumen und Zinnien. Zu Beginn führte uns Frau Kaneko in die Grundpinzipien des Ikebana ein und erklärte die spezifische Steckweise des Moribana, wonach sie uns zur Orientierung selbst ein Blumengesteck vorführte.

Das Hauptaugenmerk liegt beim Ikebana nicht bloß auf den Blüten, sondern auch Vase, Stängeln, Blättern und Zweigen wird der gleiche ästhetische Wert beigemessen. Gesteckt wird auf einer für den Moribana-Stil typischen flachen Keramikschale, der utsuwa. Da den Pflanzen so keine Stütze geboten wird, steckt man die Stängel auf einem Blumensteckigel, dem Kenzan. Mit Hilfe dessen können sie in jede beliebige Richtung gedreht und gebogen werden. Gesteckt wird auf den drei Hauptlinien shin (真), soe (副) und tai (体), die Himmel, Erde und Menschheit symbolisieren. Weitere zusätzliche Äste oder Blüten, inmitten der Achsen dieser drei Linien, dienen lediglich zur Unterstützung der drei Hauptprinzipien. Die Pflanzenhöhe des shin beträgt circa 1,5 bis 3-mal der Länge + Breite der Moribana-Schale, soe 2/3 der Länge des shin und tai wiederum 2/3 der Höhe der soe (halbe Länge der shin). Diese und weitere Prinzipien werden anschaulich von Frau Kaneko erläutert.

Der Fokus liegt auf der dynamischen Anordnung der Blumen; der Asymmetrie in vorgegebenen Linien sozusagen. Die Blumen sollen ihr eigenes Wesen zum Ausdruck bringen, weswegen auch dem Leerraum zwischen ihnen ein ästhetischer Stellenwert beigemessen wird. Es geht um den bewussten Umgang mit der Natur und inneren Einklang mit sich selbst und der Umgebung. Anders als die prächtigen und üppigen Blumensträuße die wir aus Deutschland kennen, verwendet man im Ikebana daher eher wenig Materialien. Bei der Kunst des Blumensteckens geht es vor allem nicht um das Anhäufen von Blumen in Vasen, sondern um künstlerische Gestaltung und die „innere Form nach festen Regeln einer geistigen Disziplin“ (Berke 1969: 12). Die drei Hauptlinien geben zudem auch die Blickrichtung auf die Vorderseite des fertigen Gestecks an. Ein Ikebana-Arrangement kann nicht wie ein Blumenstrauß von allen Seiten betrachtet werden.

Trotz des gleichen Pflanzenmaterials glich am Ende des Kurses kein fertiges Ikebana-Arrangement dem anderen. In jeder einzelnen ästhetischen Komposition entfaltet sich die individuelle Persönlichkeit, Stimmung, sowie die Präferenzen des Gestalters.  Man färbt das Gesteck, trotz der leitenden Regeln, sozusagen in seinen eigenen Farben. Diese kontemplative, meditative, und zudem auch wundervoll kreative Tätigkeit, bietet mit Sicherheit viel Entspannung, Spaß und jede Menge neuer Kraft für den Alltag.

Die Ikebana-Kurse finden in unregelmäßigen Zeitabständen immer samstags in der Tenri Japanisch-Deutschen Kulturwerkstatt statt.

Berke, Hubert (1969): Vorwort. In: Erste Deutsche Ikebana-Schle Köln (Hg.): Ikebana-Almanach. 1. Deutsche Ikebana Schule. Köln: Ostasiatischer Kunstverlag, S. 12–13.

 

KONZERT/Klavierstücke zu 4 Händen: Bezaubernde Klangwelten/Eriko Yamamoto und Boris Radulovic

| Konzert | 

SA/27.11.21/19:00 und als Livestream (Youtube-Seite “TenriKulturWerkstatt”) | 

Das Klavierspiel zu vier Händen kann man als kleinstes Ensemble bezeichnen: Das Duo muss Technik und Interpretation gegenseitig respektieren und sich ergänzen, um so einen harmonischen Effekt zu erzielen. Das natürliche Prinzip der Zweieinheit wird musikalisch dargestellt. Mit ihrem Konzert führen uns Eriko Yamamoto und Boris Radulovic hinein in eine musikalische Zauberwelt.

Programm:
Sergei Rachmaninoff: 6 Morceaux op.11: Barcarolle/Scherzo/Thème russe/Valse/Romance/Glory

  1. S. Bach: „Schafe können sicher weiden“ aus „Cantata BWV 208“, arr. L. Duck;

„Wachet auf, ruft uns die Stimme“ aus „Cantata BWV 140“, arr. L. Duck

Johannes Brahms: 3 ungarische Tänze für Klavier zu 4 Händen Nr. 1/Nr. 4/Nr. 6

 

Eintritt 20,- €, inklusive einem Getränk, Reservierung erforderlich

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