Alle Artikel in: Konzert im November

DI / 29.11.22 / 19:00 / BUTOH MIT CHIKUZEN-BIWA „DER FLIESSENDE FLUSS…“

| Aufführung | DI | 29.11.22 | 19:00 | Mit der fünfsaitigen japanischen Laute Biwa komponierte Keiko Yokota neue Stücke zu den berühmten Gesangserzählungen Japans, Heike-Monogatari (13. Jhr.) und Essay Hojoki (1212). Darauf basierend führt der Butoh-Tänzer Isso Miura den Tanz auf. Die Vereinigung von Chikuzen-Biwa und Butoh zeigt die Dynamik und Lebendigkeit der japanischen darstellenden Künste vom Mittelalter bis zur heutigen Zeit. Miura ist 85 Jahre alt und direkt am Aufstieg des Butoh seit den 70er-Jahren beteiligt. Yokota spielt das alte Instrument mit einer neuen Interpretation. Die Biwa, im 8. Jhr. aus China eingeführt, spielte traditionell eine große Rolle darin, alte Erzählungen bis zur Moderne musikalisch zu überliefern. Eintritt 20,- € inklusive einem Getränk, Reservierung erforderlich. Bitte nutzen Sie zur Anmeldung folgendes Anmeldeformular: https://forms.gle/uAf9E47AUQWbhJgJ6

KONZERT mit Erzählung: Kölner Gagaku Ensemble & Barbara Conrady-Takenaka (Erzählerin)

| Konzert | SA/28.11.20/17:00/Japanisches Kulturinstitut+LIVESTREAM | Im Rahmen der Städtepartnerschaft zwischen Köln und Kyoto; eine Kooperation der Stadt Köln mit dem JKI (Japan Foundation), der DJG Köln und der Universität zu Köln. „Kyotoer Hofmusik in Köln – Prinz Genji, Genij Monogatari mit der Hofmusik Gagaku“ Konzert anlässlich des 20-jährigen Bestehens des Kölner Gagaku Ensembles Konzertort: Universitätsstraße 98, 50674 Köln, Japanisches Kulturinstitut Ende November vor 1200 Jahren wurde im heutigen Kyoto die Kaiserstadt Heian Kyō gegründet. Die Stadt blühte immer weiter auf und der Palast, der den Wohlstand Japans symbolisierte, wurde zu einem kulturellen Zentrum. Hier schrieb und veröffentlichte die Hofdame Murasaki Shikibu die älteste Liebesgeschichte der Welt: Die Geschichte von „Prinz Genji“. Die Hauptfigur ist Prinz Hikaru Genji und die Welt um ihn herum wurde wunderschön, lebendig und manchmal auch vergänglich dargestellt. Die Musik, welche diese Geschichte untermalte, war „die elegante Musik“ Gagaku. Gagaku, welches als Hintergrundmusik bezeichnet werden kann, führte diese Erzählung mit dem realen Leben in der damaligen Kaiserstadt zusammen. Beim Spielen der Musik muss sich der Hofadel die Figuren der Erzählung vorgestellt …

KONZERT: Bezaubernde Klangwelten/Klavierstücke zu 4 Händen mit Eriko Yamamoto & Boris Radulovic:

| Konzert | SO/15.11.20/19:00/TKW+LIVESTREAM | Das Klavierspiel zu vier Händen kann man als kleinstes Ensemble bezeichnen: Die beiden Spieler_innen müssen Technik und Interpretation gegenseitig respektieren und sich ergänzen, um so einen harmonischen Effekt zu erzielen. Das natürliche Prinzip der Zweieinheit wird musikalisch dargestellt. Mit ihrem Konzert führen uns Eriko Yamamoto und Boris Radulovic hinein in eine musikalische Zauberwelt. Programm: Sergei Rachmaninoff: 6 Morceaux op.11: Barcarolle/Scherzo/Thème russe/Valse/Romance/Glory J. S. Bach: „Schafe können sicher weiden“ aus „Cantata BWV 208“, arr. L. Duck; „Wachet auf, ruft uns die Stimme“ aus „Cantata BWV 140“, arr. L. Duck Johannes Brahms: 3 Ungarische Tänze für Klavier zu 4 Händen Nr. 1/Nr. 4/Nr. 6 Aufgrund der geltenden Abstandsregelungen gibt es eine Beschränkung auf max. 15 Besucher*innen. Reservierung erforderlich, Eintritt: 15,- €. Es ist geplant, das Konzert zusätzlich per Livestream zu übertragen. Bitte besuchen Sie dazu unsere Youtube-Seite “TenriKulturWerkstatt”. Im Anschluss wird der Livestream auch auf unserer Webseite für Sie zur Verfügung gestellt.

KONZERT: „Sweatshop Stories“, Duo-Kompositionen von und mit Scott Fields

| Konzert | MI/28.11. + FR/30.11.18/19:00 | Duo-Kompositionen von Scott Fields an zwei Konzertabenden Sweatshops feed on desperation. Capitalists desperate to turn a buck. Indigents desperate to feed their families. Consumers desperate for a bargain. Composers desperate for a premier. Performers desperate for fresh meat. From Alabama shotgun shacks to Bangladeshi t-shirt-spewing kindergarten labor-camps to Hamburg’s billion-euro Elbphilharmonie to Greenpoint popup galleries, back in time to New York’s 1911 garment district tinderboxes, forward in time to Martian Hon Hai Precision iPhone 500 factories, misery goes in one end and product comes out the other. Our product is the first hearing of four duo suites. Story 1, for violin and classical guitar, draws on Fields’ grab bag of techniques for musical coherence and incoherence. Story 2, for percussion and electric guitar, studies dynamics and density (28. Nov. 2018). Story 3, for two acoustic steel-string guitars, dissects analog looping and drones. Story 4, for mezzo-soprano and electric guitar, is vignettes of Fields’ seemingly never-ending discommoding experiences (30. Nov. 2018). Scott Fields – Gitarre, Komposition Der Gitarrist Scott …