Alle Artikel in: Ausstellungen

TRAILER & IMPRESSION Online-/Hybridausstellung „DerZweiteRaum“

Perspektivwechsel im doppelten Sinne: Außergewöhnliche Zeiten erfordern außergewöhnliche Ideen und vor allem besondere Unterstützung. Die Tenri Japanisch-Deutsche Kulturwerkstatt e.V. möchte während der Corona-Krise auch weiterhin für Künstler/-innen und ihre Ideen und Leidenschaft eine Plattform bieten. In Zeiten, in denen die Welt teilweise stillsteht, wollen wir die Kunst in so viele Räume wie möglich bringen. Das ist das Konzept unserer aktuellen Ausstellung „DerZweiteRaum“. Wir möchten nicht nur die Werke unterschiedlicher Künstler zu einer Ausstellung in den Räumen unserer Kulturwerkstatt vereinen, sondern zusätzlich, durch die Inszenierung einiger Kunstwerke in eher ungewöhnlichen Ausstellungsräumen von vier Privatwohnzimmern, auf diese ein neues Licht werfen und eine neue Perspektive zulassen. Dies wird auf unserer Website, Facebook- und und YouTube-Seite zusammen mit einem kleinen Rahmenprogramm online übertragen. Wir sind überzeugt davon, dass jedes Kunstwerk auch eine Geschichte der Persönlichkeit; von Träumen und Hoffnungen, sowie Überzeugungen und der Leidenschaft des Künstlers erzählen kann und dem Betrachter neben dem artistischen Ausdruck, somit auch einen persönlichen Einblick gewährt. Bei einem Rundgang durch die drei Ausstellungsräume der Tenri Japanisch-Deutschen Kulturwerkstatt fällt einem sofort die unglaubliche Dynamik …

Der zweite Raum – Privatwohnung 1

Am 3.8.2020 haben wir ein erstes Interview in einer Privatwohnung geführt, in der ein Teil unserer aktuellen Ausstellung angekommen ist. So haben Sie die Möglichkeit, weitere Kunstwerke, aus einer ganz anderen Perspektive in einem eher ungewöhnlichen Ausstellungsraum, auf sich wirken zu lassen! „Der zweite Raum“ ist Titel unserer aktuellen Ausstellung, welche aus Kunstwerken vier unterschiedlicher Künstler entstanden ist: Uwe Esser, Marina Herrmann, Keiko Koana und Marie-Luise Salden. Einige Stücke werden in Privathäusern ausgestellt. Bis zum 24.08. 2020 können Sie unsere Ausstellung in der TENRI Japanisch-Deutschen Kulturwerkstatt besuchen!

Onlineausstellung „DerZweiteRaum“

  Liebe Besucher,  am 31.07.2020 haben wir uns gefreut in der TENRI  Japanisch-Deutschen Kulturwerkstatt seit  langem wieder eine Vernissage feiern zu dürfen.  „Der zweite Raum“ ist Titel unserer aktuellen Ausstellung, welche aus den Kunstwerken vier unterschiedlicher Künstler entstanden ist: Uwe Esser, Marina Herrmann, Keiko Koana und Marie-Luise Salden. Einige Stücke werden inPrivathäusern ausgestellt und online übertragen! Wir werden die Website somit dahingehend regelmäßig aktualisieren. Bis zum 30.08. 2020 können sie unsere Ausstellung besuchen!    

VERNISSAGE: Keiko Koana, Marie-Luise Salden, Uwe Esser, Marina Herrmann

| Vernissage | FR/31.07.20/16:00-21:00/TKW+ONLINE | Das Konzept der Ausstellung „der zweite Raum“ bezieht sich auf den gesellschaftlichen Zustand in der Zeit der Corona-Krise: Es gibt nirgendwo einen sicheren Ort, es gibt kein Zentrum, wo Massenmenschen treffen. Die Ausbreitung des unsichtbaren und nicht-spürbaren Wesens haben unsere Gesellschaft ganz auf einmal dezentriert und die direkte Kommunikation beraubt. Aber das gibt uns (wenn auch nur in einer limitierten Zeit) eine Möglichkeit, selbst zum „Zentrum“ zu werden; die eigene Wohnung ist eine neue Form des Zentrums, und wir können über Onlinenetzwerken Haus und Haus verbinden. In der Ausstellung „der Zweite Raum“ wird durch eine Notwendigkeit eine experimentelle Ausstellungsform geplant: Sowohl die TKW als auch Privatwohnungen werden zum „zweiten Raum“ der Ausstellung, indem einige Kunstwerke in privaten Wohnungen ausgestellt werden. Die Veranstaltungen sowohl in der TKW als auch in privaten Sphären werden über den Livestream verbunden oder Online veröffentlicht. In einem privaten Wohnzimmer können die Kunstwerke einen völlig anderen Eindruck hinterlassen: sie werden einige Tage im privaten Bereich ausgestellt, wobei die Szene auf sozialen Netzwerken geteilt wird. Als Rahmenprogramm werden …

AUSSTELLUNG: „Dynamisches Puzzle“ von Valerie Salerno und Eriko Yamazaki

| Ausstellung | MI/29.04.20-SA/23.05.30 | Unzählige Lebewesen existieren auf der Erde, strukturell und biologisch eng miteinander verbunden. Das Leben der Menschen ist auch kein Ausnahme, denn sie können auch nur als Teil einer größeren Umwelt überleben. Das ganze Konzept des Zusammenlebens kann man mit einem Puzzle vergleichen. Jedes Lebewesen (auch der Mensch) scheint einzeln und individuell zu leben, jedoch sind sie von der Gesamtheit des Lebens abhängig. Ein Piece ist ein Teil des Puzzles. Wir können eine neue Perspektive finden, indem wir die Pieces zusammenlegen – damit wir nicht nur auf das Individuum achten, sondern auch die Gesamtheit des Lebens respektieren. Ausstellungsdauer: 29.04.20 – 23.05.20, dienstags bis samstags 13:00 – 19:00      

AUSSTELLUNG: Zwiegespräch m. Claudia Robles-Angel (Köln) & Naomi Akimoto (Kyoto)/Musikalische Darbietung: Takuma Murayama (Blockflöte)

| Ausstellung |  05.05.-23.05.2020 Di-Sa/13-19 Uhr |  Projekt im Rahmen der Städtepartnerschaft zwischen Köln und Kyoto Die aus Japan stammende und in Kyoto studierte Künstlerin Naomi Akimoto und die Kölner Künstlerin Claudia Robles-Angel treten in einen interkulturellen und intermedialen Dialog, um eine Ausstellung zu ermöglichen, die sich sowohl auf die Gemeinsamkeiten als auch auf die Unterschiede der beiden Kulturen und Medienlandschaften bezieht. Hierfür gestalten sie gemeinsam eine Rauminstallationen zum Thema „Natur und Stadt“. Beide Künstlerinnen beschäftigen sich mit Gegenteilen wie „materiell“ (Keramik) und „immateriell“ (Licht und Klang), „taktil“ (analog) und „audiovisuell“ (digital), oder „gegenwärtig“ und „traditionell“. Aber sie beschäftigen sich auch mit Gemeinsamkeiten, wie dem vereinenden Element „Natur“. Ausstellungsdauer: 05.05.-23.05.2020, dienstags bis samstags 13:00 – 19:00                                                    

VERNISSAGE: Chava Pressburger – Impressionen in Papier

| Vernissage | FR/29.11.19/19:00 | Das Œuvre der israelischen Papierkünstlerin Chava Pressburger (*1930) ist stark mit ihrer von Gewalt und Krieg geprägten Lebensgeschichte verbunden, so etwa auch mit dem Verlust ihres in Auschwitz ermordeten Bruders Petr Ginz. Diese Ereignisse haben ihre Kunst stark beeinflusst, und heute – in Zeiten der Unruhe – sind ihre aus handgeschöpftem Papier hergestellten Collagen zu einem schmerzlichen Brückenschlag zwischen Vergangenheit und Gegenwart geworden. Die Vernissage wird musikalisch begleitet von Georg Brinkmann (Klarinette). Ausstellungsdauer: 29.11.-21.12.19, dienstags bis samstags 13:00-19:00

VERNISSAGE: Christiane Maier Reinhard – mittenimsee

| Vernissage | SO/03.11.19/11:00 | Die Serie „stoff aus vielen jahren“ im Zentrum der Ausstellung umfasst Arbeiten in Tusche und Holzschnitt auf Washi-Papieren bis zu 190 x 95 cm.  Rhythmus, Wiederholung und Variation von gedruckter Struktur und Zeichnung verbinden die einzelnen Blätter, lassen ornamentale Verläufe entstehen. „stoff“ referiert auf Materialität (Gewebe, Tapisserie) und auf Immaterialität, den Stoff von Träumen, Märchen und Erzählungen, darin eingewoben ein Welt- und Selbstverstehen. „mittenimsee“ ist in diesem Sinn Metapher, meint das immense Umgebende nicht erklärend zu fassen, meint mittendrin präsent und staunend zu sein. Die in Basel lebende Künstlerin fügt einige Ausblicke auf ihre Temperamalerei ein, die als Kontrapunkt überraschen. Zur Ausstellung erscheint ein Katalog. Weitere Informationen: www.christiane-maier-reinhard.ch „Klang im Raum bewegt“ – ist die musikalische Performance zur Vernissage mit Shakuhachi-Improvisationen von Jürg Zurmühle (Basel) Ausstellungsdauer: 03.11.-23.11.19, dienstags bis samstags 13:00-19:00

VERNISSAGE: Chava Pressburger – Impressionen in Papier

| Vernissage | FR/29.11.19/19:00 | Das Œuvre der israelischen Papierkünstlerin Chava Pressburger (*1930) ist stark mit ihrer von Gewalt und Krieg geprägten Lebensgeschichte verbunden, so etwa auch mit dem Verlust des in Auschwitz ermordeten Bruders Petr Ginz. Diese Ereignisse haben ihre Kunst stark beeinflusst, und heute – in Zeiten des Terrors – sind ihre aus handgeschöpftem Papier hergestellten Collagen zu einem schmerzlichen Brückenschlag zwischen Vergangenheit und Gegenwart geworden. Diese Veranstaltung wird von Bautenschutz GmbH de Graaff gefördert. Ausstellungsdauer: 29.11.-21.12.19, dienstags bis samstags 13:00-19:00

VERNISSAGE: 70 Jahre Ingrid & Dietrich Bahß

| Vernissage |  SA/31.08.19/19:00 | „Mein Elternhaus ist ein Bauernhaus an der Elbe im Norden von Sachsen Anhalt. Abgesehen von kleinen Verschiebungen blieb das Inventar bis zum letzten Abschied meiner Mutter vom Haus an seinem festangestammten Platz. Gegenstände können so zu Stilleben erstarren. Stilleben, die sich mir eingeprägt haben. Bevor das Inventar geräumt, entsorgt, zweckverändert wurde, habe ich die stillen Leben mit dem kleinen analogen Fotoapparat festgehalten. Mit meinen Fotoarbeiten spreche ich meinen Eltern und unserem Haus meine Anerkennung aus.“ Fotografien von der geliebten Heimatlandschaft an der Elbe ergänzen diese Ausstellung. Anna Bahß führt in die Ausstellung ein. Zur Eröffnung spielt Klaus der Geiger die Sonate für Violine Solo Sz 117 von Béla Bartók. Zur Finissage am So. 22.09. um 15 Uhr spielt Yoshiro Shimizu traditionelle japanische Zeremonialmusik (Gagaku). Ausstellungsdauer: 31.08.-21.09.19, dienstags bis samstags 13:00-19:00