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Bild Junko Okuda Tanz

Junko Okuda – Koexistenz und Erwachen

| Tanzaufführung | Fr., 27.02.2015 | 19:00 Uhr | Die japanische Tänzerin Junko Okuda gibt an der Tenri Japanisch-Deutschen KulturWerkstatt eine Vorstellung. Vorstellungen und Denkweisen unterscheiden sich von Mensch zu Mensch. Auch die Zeit mag von verschiedenen Menschen unterschiedlich aufgefasst werden, unabhängig von der Zeit, wie sie mathematisch festgelegt ist. Ist es uns möglich, uns dieser unterschiedlichen Wahrnehmungen bewusst zu werden? Nicht die Anpassung aneinander und der Einlang, sondern die Bewusstwerdung unserer Unterschiede eröffnet uns grenzenlose Möglichkeiten. Unsere körperlichen Bewegungen sind ein Signal unserer Wahrnehmung. Der Tanz führt uns die unterschiedlichen Wahrnehmungen von Zeit vor Augen. Aufführung von Junko Okuda Musikalische Begleitung: Meng-Chia Lin Eintritt 10 € [ddownload id=“5849″ style=“link“ text=“Veranstaltungsflyer von Junko Okuda (Japanisch/Englisch)“] Hier gelangen Sie zur Website von Junko Okuda. ずれ (Zure) ずれ Abwege 人それぞれ持っている時間 Jeder Mensch besitzt seine eigene Zeit そこでは今という地点からはなれ Daher kann er den Zeitpunkt „Jetzt“ verlassen 過去にも未来にもいく事ができる Vermag sich zu bewegen, in die Zukunft, in die Vergangenheit 誰しもが持っている素敵な能力。 Das ist eine wunderbare Fähigkeit, die jeder Mensch in sich trägt Bildergalerie Junko Okuda  

Fremde Schönheit: Gagaku und Neue Musik

Vortrag von Dr. Leopoldo Siano 18. Oktober | 19 Uhr | Eintritt frei „Gagaku-Musik hat jedesmal den kosmischen Vogel in mir zu einem Flug in die Ewigkeit transportiert“, so Karlheinz Stockhausen im Grußwort für ein Gagaku-Programm (Texte zur Musik, Band 3, Köln 1978, S. 350). Nicht nur Stockhausen, sondern eine ganze Reihe von Komponisten des 20. Jahrhunderts – unter anderem Henry Cowell, Olivier Messiaen, La Monte Young und Jean-Claude Eloy – erlagen der Faszination der mehr als tausend Jahre alten Hofmusik Japans. Was die westlichen Komponisten insbesondere faszinierte, waren die ausgedehnten zeitlichen Dimensionen, der rituelle Charakter und die fluktuierend-goldene Klanglichkeit des Gagaku. Bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts erklang Gagaku nur in bestimmten Orten, wie im japanischen Kaiserpalast; es war eine exklusive und esoterische Musik für ein adeliges Publikum. Später fand der Gagaku aufgrund der verbesserten Reisemöglichkeiten und zahlreicher Schallaufnahmen auch im Westen Verbreitung. In seinem Vortrag wird der Musikwissenschaftler Dr. Leopoldo Siano anhand von Audio- und Video-Beispielen die spannende Begegnung bzw. „Intermodulation“ zwischen der alten japanischen Gagaku-Tradition und der musikalischen Modernität des Abendlands veranschaulichen.

Hiroyo Kitao

Tanz & Workshop zu Körper und Bewegung mit Hiroyo Kitao Tanz:  10. Oktober | 19 Uhr | 10 € Eintritt Workshop:  11./12.(/13.) Oktober | 13-18 Uhr | 100 € Teilnahmegebühr 1.Tanzaufführung Aufführung von Hiroyo Kitao. Es ist unmöglich, dass Menschen exakt die gleichen Sinnesempfindungen teilen. Doch ist es denkbar, dass durch das Teilen von Raum und Zeit Begebenheiten im eigenen Körper oder Begegnungen, die nicht alltäglich sind, gemeinsam erlebt werden können. Dies soll über Körpergeschehen wiedergegeben werden. Edge of Nougat ist ein Solo-Projekt ohne Musik. 2.Workshop: Körper-Geschehen Shintai-goto Selbstseinsbildung und kreative Schaffung durch Körperbewegung. Der Workshop wird nicht nur für an Tanz Interessierte angeboten, sondern auch für Menschen, die für sich selbst neue Ausdrucksweisen finden möchten. Man beobachtet zuerst seinen eigenen Körper und kommuniziert dann mit ihm. Durch die Körperbewegung sucht man nach seiner eigenen Ausdrucksweise. 2 Tage, bei Interesse auch Mo. 13.10., je 5 Std. 1 Tag: 35 Euro, 3 Tage: 100 Euro 3.Workshop: Wahrnehmung des eigenen Körpers Kizuki Körperfühlen und Erkennen der Bewegung. Man erlebt im Workshop die Technik zur Bewegung, damit man das Gefühl direkt in der Bewegung einsetzen kann. Man …

Amulett (O-mamori)

Die „Tarinof Dance Company“ wurde 2013 von den modernen Tänzern und Choreographen Maiko Hasegawa und Mamoru Sakata gegründet, die zu gleichen Teilen an der Inszenierung, Regie und dem Bühnenaufbau ihrer Stücke beteiligt sind.

Abstinenz

Dieses Stück, ursprünglich im Februar 2012 für das „Clipa Aduma Festival“ in Tel Aviv geschrieben, wurde ebenfalls im „Bertin Poirée Cultural Center“ in Paris im Juni 2012 aufgeführt.

Idumi Tanztheater

Tanz & Musik 12.&13. November | 19 Uhr | Eintritt: 10 € Zeitgenössischer Tanz, japanischer Buyo, Tanztheater mit Gesang und Klavier. 3 Tänzerinnen. Sind sie Geister oder Realität? Oder aber Träume und Erinnerungen? Die Persönlichkeiten im Herz werden zu humorvollem, aufreizenden und mysteriösen Tanz. Ob zum Mittanzen, ob zum Anschauen, ob als Profi oder als Ahnungsloser – hier ist jeder Willkommen! Tanz: Idumi Yamada Naomi Miyoshi Kichimisaki Wakayagi (traditioneller Tanz) Klavier&Gesang: Juon Regisseur: Fumiharu Nishimura