Alle Artikel in: Aufführungen

Foto Aufführung ON-MAI-SHO

ON-MAI-SHO: Vereinigung – Ich und Ich

| Performance | Vereinigung – Ich und Ich | | ON-MAI-SHO: Musik, Tanz und Kalligraphie | Di, 15. Dezember 2015 | 19:00 Uhr | Drei Künste finden hier auf der Bühne unter dem Titel „Vereinigung – Ich und Ich“ zusammen: ON, die Musik, MAI, der Tanz und SHO, die Kalligraphie. In ihrem neuen Projekt zeichnen das akustische Duo KURI (Musik), Jun AManTo (Tanz) und Susumu Itou (Kalligraphie) mit ihren mal harmonierenden, mal konfligierenden Künsten den leidvollen Weg eines Menschen nach, der sich verneint, in seiner Entwicklung aber Frieden mit sich schließt. Die Musik gibt hierbei den Gefühlen, der Tanz dem inneren Selbst und die Kalligraphie dem externen Selbst Ausdruck. Anmeldung erwünscht. Eintritt 10,– € Hier geht es zur Facebook-Seite von ON-MAI-SHO.  

Foto einer Biwa

Japanische Hofmusik Gagaku – Jubiläumskonzert

| Konzert | Japanische Hofmusik Gagaku – Jubiläumskonzert des Kölner Gagaku-Ensembles | Sa 05.12.2015 | 19 Uhr | Anlässlich des 15-jährigen Jubiläums der Gründung des Kölner Gagaku-Ensembles veranstaltet die Tenri Japanisch-Deutsche Kulturwerkstatt (TKW) am 05. Dezember ein Gagaku-Konzert im Musiksaal der Universität zu Köln. Das 1300 Jahre alte Gagaku gilt wegen seines ungewöhnlichen Rhythmus, der eigenartigen Melodie und der „Dissonanz-Harmonie“ selbst in Japan als mysthisch. Dennoch gelang es dem Musikethnologen und Forscher der traditionellen japanischen Musik Prof. Robert Günther (Universität zu Köln; 1929-2015), den Reiz des Gagaku in Europa zu vermitteln und gemeinsam mit Masatoshi Shamoto (Universität Hawaii), der 2000 sich als Gastprofessor in Köln befand, und mit Assistenz von Yoshiro Shimizuim Jahr 2000 das Kölner Gagaku-Ensemble als erstes und bislang einziges seiner Art in Europa zu gründen. Das Kölner Gagaku-Ensemble besteht hauptsächlich aus Studenten der Kölner Universität. Zur Gründung grundlegend beigetragen hat das Gagaku-Ensemble der Tenrikyo Kawaramachi aus Kyoto, welches die Kölner Gruppe auch fortlaufend unterstützt. Das Konzert, zu dem die drei renommierten Musiker Shigeharu Kitamura, Kenzo Tsukiyama, Michihiko Ozaki aus Kyoto geladen sind, …

Chengcheng Hu

Vom edlen Leben und Wachsen

| Musik und Tanz |  Vom edlen Leben und Wachsen |  Neoklassische Musik und Chinesischer Tanz | | Yoshinao Mikami / frontispice (Okayama, Japan) und Chengcheng Hu (Guangxi, China) |  Fr, 13. November 2015 | 19:00 Uhr |  Weht ein leichter Wind über dem Meer aus Bambus, schwanken dessen Spitzen einhellig mit ihm. Wie eine grüne Welle – als wiege sich das Leben selbst. Die Bewegung ist kontinuierlich, sanft und schön, und das weite Bambusmeer preist das Leben. Einfach zu kultivieren, anspruchslos und robust, wächst der Bambus über Tausende von Jahren mit starker Vitalität – ein Symbol für Kontinuität, Entwicklung und die Stärke des Lebens. Die junge in der Provinz Guangxi gebürtige chinesische Tänzerin Chengcheng Hu, die gegenwärtig in Köln an der Hochschule für Musik und Tanz studiert, und der in Köln lebende und aus Okayama stammende japanische Pianist und Komponist Yoshinao Mikami / frontispice haben für diese Veranstaltung ein modernes Programm ausgearbeitet. Unsere Gäste dürfen sich auf melodische Kompositionen im Stil der Neoklassik für Klavier mit ergänzenden Soundcollagen sowie poetische Choreografien in der Tradition des Chinesischen Tanzes freuen. Eintritt …

Klingonen Teezeremonie

Klingonische Teezeremonie

| Performance |  Klingonische Teezeremonie |  | Megumi Fukuda und Echo Ho | Fr, 6. November 2015 | 20:00 Uhr | Sa, 7. November 2015 | 15:00 – 17 Uhr / 18:00 – 20:00 Uhr | Megumi Fukuda und Echo Ho sind interdisziplinäre Künstlerinnen aus Japan (Hiroshima) und China (Peking), die beide in Deutschland arbeiten und leben. Ihre Begegnung führte zu einem intensiven persönlichen, kulturellen und künstlerischen Austausch und dem gemeinsamen Projekt: Die Klingonische Teezeremonie. Die Künstlerinnen beabsichtigen, nicht ihre eigenen alten Kulturen neu zu präsentieren, sondern verwenden das kulturelle Erbe als Geste des künstlerischen Rituals und lösen so die traditionellen Bräuche, Gewohnheiten und Überzeugungen darin auf. Der zeremonielle Charakter fordert den Besucher dazu auf, die Verfremdung zwischen den Welten und die Zeitsprünge über Tausende von Jahren als persönliche Begegnung zu würdigen. Für die Tenri Japanisch-Deutsche Kulturwerkstatt wurde unter Verwendung von Ton, Licht und verschiedenen Objekten ein ephemerer Bambusgarten erschaffen. Verzweigte Wege führen den Besucher in den Wechsel von Licht und Schatten, während sich die Gedanken im Klang des Winds und des tropfenden Wassers verlieren. Das Licht …

Japanischer Tanz mit Ami Fujima

Japanischer Tanz (Nihon Buyô)

| Tanzaufführung |  Japanischer Tanz (Nihon Buyô) – Ami Fujima |  Sa, 3. Oktober 2015 | 19:00 Uhr |  Im Zentrum von Ami Fujimas Darbietung steht die Kirschblüte, die heute wie in der Vergangenheit eine besondere Bedeutung in der japanischen Kultur hat. Exemplarisch steht dafür das O-hanami (die Blütenschau) im Frühling. Hana, das Wort für Blume, wird hier gar als Synonym für die Kirschblüte verwendet. O-hanami meint hierbei nicht nur die Blütenschau, sondern auch das gesellige Beisammensein unter erblühten Kirschblüten bei köstlichem Essen und japanischem Reiswein – ein lebendiges Fest, bei dem freundschaftliche Bande gefestigt werden. Schon in der Vormoderne war die Blütenschau ein Fest, bei dem Menschen ungeachtet von Standesunterschieden unter den Kirschbäumen den sehnsüchtig erwarteten Frühling feierten. Japanische Tanzstücke wie Hanami-odori (Blütenschautanz), in dem die Wertschätzung für die Kirschblüte Ausdruck findet, oder in Stücken wie Kyôganoko dôjôji („Die Tänzerin am Dôjô-Tempel“) und Yoshino-yama („Berg Yoshino“), in dem der die Geschichte tragende Tanz vor einer wunderschönen Szenerie von Kirschblüten dargeboten wird, zeugen von der besonderen Bedeutung der Kirschblüte. Ami Fujima stellt beispielhafte Tänze mit Bezug zu Blumen vor. Einleitend erläutert sie die …

Foto Natsuko Kono - Urban Butoh Timeline

Natsuko Kono: UrbanButoh Timeline

| Tanzaufführung | Sa., 25.04.2015 | 19:00 Uhr | Die Tenri Japanisch-Deutsche KulturWerkstatt präsentiert eine Tanzaufführung der japanischen Tänzerin Natsuko Kono. UrbanButoh Timeline | Gefangen zwischen Vergangenheit und Zukunft, auf einem unebenen Weg. Wohin reisen wir? Vorwärts? Oder zurück? In welcher Relation steht die Zeitachse eines jeden Menschen zu den Reisen der anderen? Natsuko Kono möchte uns mit ihrem Tanz diese Fragen bewusst machen. Natsuko Kono Natsuko Kono ist im Stadtzentrum von Kobe, Japan, aufgewachsen. Sie war 19 Jahre alt, als das Erdbeben die Stadt verwüstete. Dieses Ereignis markiert genau die Mitte ihrer aktuellen Zeitachse. In ihrem Solo „Timeline“ fragt sie sich, wie sie ihrer Lebenserfahrung durch ihre Arbeit als „Urban Butoh-Tänzerin“ Ausdruck verleihen kann. „In meiner Jugend erlebte ich ein großes Erdbeben. Diese tragische Erfahrung wirkte sich auf meinen Geist und meinen Körper aus. Wie kann es sein, dass das verlässliche, feste Fundament im Leben, der Boden unter den Füßen, einen so (be)trügen kann? Gibt es nichts im Leben, das stabil ist – nicht einmal das Fundament, auf dem man geht? Mit meinem Tanz erforsche ich dieses Gefühl des Ungleichgewichts, …

Foto artvideoKOELN : Gregg Biermann (USA) – Iterations

artvideoKOELN – audio-visual experiences 01

| Filmkunst |  Sa., 16.05.2015 | 19:00 Uhr |  artvideoKOELN – audio-visual experiences 01 ist der Name einer Reihe von Veranstaltungen rund um das Thema „audiovisuelle Kunst“, die der Kölner Medienkünstler und -kurator Wilfried Agricola de Cologne entwickelt hat. Den Auftakt bildet die Veranstaltung am 16. Mai 2015, die in Zusammenarbeit mit der Tenri Japanisch-Deutschen Kulturwerkstatt in deren Räumlichkeiten ausgerichtet wird. Im Jahr 2005 durch Agricola de Cologne ins Leben gerufen, war artvideoKOELN als kuratorische Initiative in den vergangenen 10 Jahren der Motor hinter CologneOFF – Cologne International Videoart Festival – einem in seiner Art einmaligen Festivalprojekt, welches von Köln aus mit Netzwerkpartnern in aller Welt durchgeführt wird. Auf der Veranstaltung am 16. Mai 2015 wird auf den verschiedenen Raumebenen der Tenri Kulturwerkstatt eine Auswahl von Kunstvideos und -filmen von internationalen Künstlern präsentiert, die von der Jury, bestehend aus Kai-Welf Hoyme (Köln), Yoshiro Shimizu (Köln) und Wilfried Agricola de Cologne (Köln), getroffen wurde. Eine überwältigende Anzahl von 410 Künstlern aus 61 Ländern waren dem weltweiten Aufruf gefolgt und hatten ihre audiovisuellen Arbeiten eingesandt. Die Arbeiten werden …

Bild Junko Okuda Tanz

Junko Okuda – Koexistenz und Erwachen

| Tanzaufführung | Fr., 27.02.2015 | 19:00 Uhr | Die japanische Tänzerin Junko Okuda gibt an der Tenri Japanisch-Deutschen KulturWerkstatt eine Vorstellung. Vorstellungen und Denkweisen unterscheiden sich von Mensch zu Mensch. Auch die Zeit mag von verschiedenen Menschen unterschiedlich aufgefasst werden, unabhängig von der Zeit, wie sie mathematisch festgelegt ist. Ist es uns möglich, uns dieser unterschiedlichen Wahrnehmungen bewusst zu werden? Nicht die Anpassung aneinander und der Einlang, sondern die Bewusstwerdung unserer Unterschiede eröffnet uns grenzenlose Möglichkeiten. Unsere körperlichen Bewegungen sind ein Signal unserer Wahrnehmung. Der Tanz führt uns die unterschiedlichen Wahrnehmungen von Zeit vor Augen. Aufführung von Junko Okuda Musikalische Begleitung: Meng-Chia Lin Eintritt 10 € [ddownload id=“5849″ style=“link“ text=“Veranstaltungsflyer von Junko Okuda (Japanisch/Englisch)“] Hier gelangen Sie zur Website von Junko Okuda. ずれ (Zure) ずれ Abwege 人それぞれ持っている時間 Jeder Mensch besitzt seine eigene Zeit そこでは今という地点からはなれ Daher kann er den Zeitpunkt „Jetzt“ verlassen 過去にも未来にもいく事ができる Vermag sich zu bewegen, in die Zukunft, in die Vergangenheit 誰しもが持っている素敵な能力。 Das ist eine wunderbare Fähigkeit, die jeder Mensch in sich trägt Bildergalerie Junko Okuda  

Fremde Schönheit: Gagaku und Neue Musik

Vortrag von Dr. Leopoldo Siano 18. Oktober | 19 Uhr | Eintritt frei „Gagaku-Musik hat jedesmal den kosmischen Vogel in mir zu einem Flug in die Ewigkeit transportiert“, so Karlheinz Stockhausen im Grußwort für ein Gagaku-Programm (Texte zur Musik, Band 3, Köln 1978, S. 350). Nicht nur Stockhausen, sondern eine ganze Reihe von Komponisten des 20. Jahrhunderts – unter anderem Henry Cowell, Olivier Messiaen, La Monte Young und Jean-Claude Eloy – erlagen der Faszination der mehr als tausend Jahre alten Hofmusik Japans. Was die westlichen Komponisten insbesondere faszinierte, waren die ausgedehnten zeitlichen Dimensionen, der rituelle Charakter und die fluktuierend-goldene Klanglichkeit des Gagaku. Bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts erklang Gagaku nur in bestimmten Orten, wie im japanischen Kaiserpalast; es war eine exklusive und esoterische Musik für ein adeliges Publikum. Später fand der Gagaku aufgrund der verbesserten Reisemöglichkeiten und zahlreicher Schallaufnahmen auch im Westen Verbreitung. In seinem Vortrag wird der Musikwissenschaftler Dr. Leopoldo Siano anhand von Audio- und Video-Beispielen die spannende Begegnung bzw. „Intermodulation“ zwischen der alten japanischen Gagaku-Tradition und der musikalischen Modernität des Abendlands veranschaulichen.

Hiroyo Kitao

Tanz & Workshop zu Körper und Bewegung mit Hiroyo Kitao Tanz:  10. Oktober | 19 Uhr | 10 € Eintritt Workshop:  11./12.(/13.) Oktober | 13-18 Uhr | 100 € Teilnahmegebühr 1.Tanzaufführung Aufführung von Hiroyo Kitao. Es ist unmöglich, dass Menschen exakt die gleichen Sinnesempfindungen teilen. Doch ist es denkbar, dass durch das Teilen von Raum und Zeit Begebenheiten im eigenen Körper oder Begegnungen, die nicht alltäglich sind, gemeinsam erlebt werden können. Dies soll über Körpergeschehen wiedergegeben werden. Edge of Nougat ist ein Solo-Projekt ohne Musik. 2.Workshop: Körper-Geschehen Shintai-goto Selbstseinsbildung und kreative Schaffung durch Körperbewegung. Der Workshop wird nicht nur für an Tanz Interessierte angeboten, sondern auch für Menschen, die für sich selbst neue Ausdrucksweisen finden möchten. Man beobachtet zuerst seinen eigenen Körper und kommuniziert dann mit ihm. Durch die Körperbewegung sucht man nach seiner eigenen Ausdrucksweise. 2 Tage, bei Interesse auch Mo. 13.10., je 5 Std. 1 Tag: 35 Euro, 3 Tage: 100 Euro 3.Workshop: Wahrnehmung des eigenen Körpers Kizuki Körperfühlen und Erkennen der Bewegung. Man erlebt im Workshop die Technik zur Bewegung, damit man das Gefühl direkt in der Bewegung einsetzen kann. Man …