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KURS: „Teezeremonie im Alltag“ Sencha-Dô/ Meisterin Shoho Muramoto

| Kurs | SA/16.08.20/14:00-16:00/ONLINE | Im 17. Jahrhundert entwickelte sich die Teezeremonie in Japan zur zeremoniellen Bürgerkultur, die heute noch zur Essenz der japanischen Kultur gehört. Die Teemeisterin Shoho Muramoto der Kôfû-Sencha-Reishiki-Schule wollte im Mai nach Europa kommen, um die Sencha-Dô zu demonstrieren. Stattdessen möchte sie Ihnen die Zeremonie des Tees im Online aus Japan präsentieren. In der Stundde bringt sie den Teilnehmer_innen im zu Hause eine Teezeremonie näher, die nicht klassisch mit Schale und Teepulver durchgeführt wird, sondern mit einer Teekanne und kleinen Teetassen. Das Teeritual ist elegant und japanisch, aber auch nah an der europäischen Teekultur. Anmeldung erforderlich. Kursgebühr 30-€ inkl. Materialkosten (Die frischen Teeblätter werden aus Japan zu Ihnen nach Hause geliefert, nähere Informationen auf der Website/Facebook) (max. 10 Personen) Dauer: 60 Min  

KURS: Die Welt in der Pinselspitze: Berge, Bäume, Wolken und Wasser in der Tuschmalerei m. Karsten Nimmermann

| Kurs | SA/08.08.20/11:00-16:00 | Der Maler, Graphiker und Kunstpädagoge Karsten Nimmermann wendet sich mit diesem Workshop an Interessierte der Tuschmalerei mit und ohne Vorkenntnisse. Unbefangen setzen wir zunächst Striche und Flächen auf das Papier und machen uns mit der Maltechnik und der Pinselhaltung vertraut. In einzelnen Arbeitsschritten befassen wir uns mit der Darstellung der Landschaft in ihren vielfältigen Erscheinungen. Begleitend können wir uns von entsprechende ostasiatische Kunstwerke inspirieren lassen Anmeldung erforderlich. Kursgebühr 40-€ inkl. Materialkosten (max. 6 Personen)

LESUNG: Barbara Conrady-Takenaka / „Das Kopfkissenbuch“

| Lesung | 19.08.20/19:00/ONLINE | Barbara Conrady-Takenaka liest aus dem Kopfkissenbuch (japanisch „Makuro no Sôshi“) der Hofdame Sei Shônagon, einer der ältesten und zugleich wichtigsten Werke der japanischen Literatur. Es entstand um das Jahr 1000 n. Chr. und gehört somit zur kaiserlichen Heian-Periode. Es ist eine Art Tagebuch, geschrieben von Sei Shônagon, die der Kaiserin als Hofdame diente. Sie schreibt von ihrem Alltag am Hof, berichtet verschiedene Anekdoten, scharfsinnige Beobachtungen und gibt über all das ihre offene Meinung wieder. Eintritt frei. Die Lesung wird von einem privaten Wohnzimmer aus übertragen. (siehe Website/Facebook)

LESUNG: Barbara Conrady-Takenaka / „Brückenbogen“ von Hisako Matsubara

| Lesung | 05.08.20/19:00/TKW | Eine junge japanische Studentin namens Yumi reist im Jahr 1958 in die USA, um an einer Universität Theaterwissenschaften zu unterrichten. Sie stammt aus Osaka, aber niemand weiß, dass sie eine „Hibakusha“ ist, die als Kind zusammen mit ihrer Mutter in Hiroshima war, als die Atombombe fiel. Ihre Mutter starb, aber Yumi überlebte, weil sie unter einem Brückenbogen stand, der sie teilweise vor der Strahlung schützte. Yumi ist sehr glücklich in den USA und hat viele Freunde dort, aber ihre Vergangenheit belastet sie. Schließlich thematisiert sie ihre Geschichte in einem Theaterstück und schafft es dadurch, das Schweigen zu brechen. Eintritt frei, Spenden erwünscht (max. 15 Personen)

KURS: Traditionelle Haniwa selber aus Ton herstellen m. Naomi Akimoto

| Kurs | 02.08.20/14:00-16:00/TKW | Die Haniwa (埴輪) sind Tonfiguren aus Terrakotta, die für rituelle Zwecke hergestellt und während der Kofun-Zeit (3. bis 6. Jahrhundert n. Chr.) in Japan als Grabbeigaben eingesetzt wurden. Haniwa wurden nach der Wazumi-Technik hergestellt, bei der Hügel aus gewickeltem Ton aufgebaut wurden, um die Figur Schicht für Schicht zu formen. Die Künstlerin Naomi Akimoto möchte in diesem Workshop mit Schüler_innen ab 12 Jahre und Student_innen selber Haniwa als Kleinplastik aus Ton herstellen. Anmeldung erforderlich. Kursgebühr Erw. 30/15-€ inkl. Materialkosten (max. 6 Personen)  

VERNISSAGE: Keiko Koana, Marie-Luise Salden, Uwe Esser, Marina Herrmann

| Vernissage | FR/31.07.20/16:00-21:00/TKW+ONLINE | Das Konzept der Ausstellung „der zweite Raum“ bezieht sich auf den gesellschaftlichen Zustand in der Zeit der Corona-Krise: Es gibt nirgendwo einen sicheren Ort, es gibt kein Zentrum, wo Massenmenschen treffen. Die Ausbreitung des unsichtbaren und nicht-spürbaren Wesens haben unsere Gesellschaft ganz auf einmal dezentriert und die direkte Kommunikation beraubt. Aber das gibt uns (wenn auch nur in einer limitierten Zeit) eine Möglichkeit, selbst zum „Zentrum“ zu werden; die eigene Wohnung ist eine neue Form des Zentrums, und wir können über Onlinenetzwerken Haus und Haus verbinden. In der Ausstellung „der Zweite Raum“ wird durch eine Notwendigkeit eine experimentelle Ausstellungsform geplant: Sowohl die TKW als auch Privatwohnungen werden zum „zweiten Raum“ der Ausstellung, indem einige Kunstwerke in privaten Wohnungen ausgestellt werden. Die Veranstaltungen sowohl in der TKW als auch in privaten Sphären werden über den Livestream verbunden oder Online veröffentlicht. In einem privaten Wohnzimmer können die Kunstwerke einen völlig anderen Eindruck hinterlassen: sie werden einige Tage im privaten Bereich ausgestellt, wobei die Szene auf sozialen Netzwerken geteilt wird. Als Rahmenprogramm werden …

KURS: Chadô / Weg des Tees Sôetsu Mukai (Urasenke-Schule)

| Kurs | SA/30.05/20.06.20 1ste 14:00-15:00/2te 16:00-17:00 | Die Teemeisterin der 400 Jahre alten traditionellen Urasenke-Schule, Sôetsu Mukai, führt die Teilnehmenden in die japanische Teezeremonie ein. Das jahrelang geübte Handeln und die Gesten symbolisieren die Essenz in der Form des Minimalismus unseres Lebens. Eine Teeschale führt uns in die die tiefe Geistwelt unseres Innens. Diese Einführung vermittelt den ästhetischen Lebensstil und die Sitten und Gebräuche in Japan. Dauer:60 Min. Anmeldung ist erforderlich. Max.5 Pers. Kursgebühr: 25,- € (Tee und Süßigkeiten inklusive) Dieser Kurs wird auch Online übertragen. Bitte informieren Sie sich für die Online übertragung unter: info@tenri-kw.de

KURS: Ikebana / Weg des Blumens Akiko Kaneko (Ohara-Schule)

| Kurs | SA/27.06.20/14:00-16:00 | Ikebana ist die traditionelle japanische Blumenkunst. Diese Kunst wird mit Liebe zur Natur und mit Freude im­Umgang­mit­den­Pfl­anzen­seit­mehr­als­600­Jahrenpraktiziert. In diesem Kurs wird nach den Regeln der Ohara-Ikebana-Schule gearbeitet und gezeigt, wie wir Blumen, Zweige und Blätter in Harmonie zueinander in einer Schale arrangieren können. Max.5 Pers. Kursgebühr: 20,- €, zuzüglich Blumengeld 10,- €

Neu: Giclée-Print

In der Zwischenzeit möchten wir Ihnen auf diesem Wege zwei Werke des Kölner Künstlers Andreas Hentrich vorstellen, der seit vielen Jahren der TKW als Künstler, Mitorganisator von Veranstaltungen und enger Freund verbunden ist. Zur Unterstützung in diesen herausfordernden Wochen stellt er der TKW eine Anzahl Giclée-Prints zur Verfügung, die Sie über uns beziehen können und mit denen wir Ihnen (und Sie auch uns) eine Freude bereiten möchten. Was ist ein   Giclée-Print? Neben den traditionellen Drucktechniken hat sich in den letzten Jahren dieser Fine Art Print auf dem Kunstmarkt als günstige Alternative zu Originalwerken etabliert. Es ist ein Digitaldruck mit hochwertigen, lichtechten Farben auf ebenso hochwertigen Künstlerpapieren. Als Motive dienen meist Originalwerke, z.B. Ölbilder, die in verkleinertem Maßstab, aber in verblüffender Detailtreue und Farbechtheit wiedergegeben werden. Dies trifft natürlich auch auf diese beiden Motive von Andreas Hentrich zu.   „Koi“ Die Vorlage hierfür ist ein etwas größeres Aquarell. Es ist eine reizvolle Imitation einer Teichszene, nachgestellt mit einem Porzellan-Koi und in Origamitechnik gefalteten Seerosen. Der Künstler, mit Japan eng verbunden, hat in vielen seiner Werke …

Finissage: Vortrag/Dr. Ilka Wonschik/Chava Pressburger – Ein von Krieg und Gewalt geprägtes Künstlerinnenleben/Aufführung: Bernhard Zapp (Cello), Hiroko Matta-Klein (Klavier)

| Finissage / Vortrag | SA/21.12./19.00 | Das Gesamtwerk der Künstlerin Chava Pressburger ist stark mit ihrer von Gewalt und Krieg geprägten Lebensgeschichte verbunden. So verlor sie etwa ihren Bruder Petr Ginz in Auschwitz. Während des Zweiten Weltkriegs wurde sie im Mai 1944 nach Theresienstadt deportiert, wo sie 1945 die Befreiung erlebte. Im Jahre 1948 – infolge der kommunistischen Machtergreifung in Tschechien – emigrierte Pressburger nach Israel, wo sie sich als anerkannte Künstlerin etablierte. In ihrem Vortrag zeigt die Referentin, dass sich die Künstlerin zeitlebens mit Hilfe der Kunst mit den Erlebnissen während des Holocausts auseinandersetzte. Chava Pressburger versucht mit ihrer Kunst das Unsagbare auszudrücken. Themen, die sie besonders beschäftigten, sind das menschliche Leid und der Hass, die uns in Zeiten der Unruhe auch heute noch beschäftigen. Referentin: Dr. Ilka Wonschik, Kunsthistorikerin, Kuratorin. Die Finissage wird musikalisch begleitet von Bernhard Zapp (Cello) und Hiroko Matta-Klein (Klavier). Eintritt frei