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Empfindsamkeit und Revolution

Klavierkonzert mit Björn Karsten (Sa.) 06. Dezember  |  19 Uhr  |  10 Euro Empfindsamkeit und Revolution: Die „kleine“ und die  „große“ Pathétique   Was ist Empfindsamkeit? Wie viele Tränen begründen eine Freundschaft? Republique und Pathétique. Wer gehört wird, existiert. Wie funktionierte eine SMS um 1795? Die Phantasie und der Polyp. Mit solchen Fragen und Antworten rückt Björn Karsten diesmal Beethovens Klaviersonaten op. 10,1 und op. 13 zu Leibe. Damit wird seine Reihe: „Jenseits von Elise“ fortgesetzt.

Zeitlos rot

Ausstellung 5. bis 23. Dezember 2014 Vernissage: (Fr.) 05. Dezember  | 19 Uhr | frei Ausstellung der Werke Peter Christmanns (1950 – 2004). Zum malerischen Verständnis. Beschäftigung und Auseinandersetzung mit der Farbe rot. „Farbe als Element darstellen heißt letztendlich Licht malen; Quasimonochrom Rot.“ „Mein Pinsel malt rot; nach Helldunkelwerten rhythmisch nuanciert.“ „Das anfängliche Konzept unterliegt der sinnlichen Empfindung beim Malen…“ „Gemälde geben nichts Sichtbares wieder; sie leben vom emanzipierten Betrachter kontemplativ – d.h. zum betrachtenden Erkennen geeignet.“ (Elke Wunderlich – Christmann)

Kyoto – Tag

Besuch im Schatzhaus Japans (Sa) 22. November  | 13 – 17 Uhr  | Eintritt frei Im Rahmen des Kyoto-Tages möchten wir Ihnen die japanische Kultur näherbringen. Sie erhalten die Möglichkeit, eine Aufführung der japanischen Kampfkunst zu sehen. Des Weiteren möchten wir sie mit Film, Literatur und Musik Japans und mit der kulinarischen Seite dieses Landes bekannt machen. Wenn Sie möchten, helfen wir Ihnen dabei, einen Kimono richtig anzuziehen. Außerdem würden wir uns freuen, wenn Sie daran Gefallen finden würden, etwas über die japanische Blumenkunst (Ikebana), japanische Schriftzeichen (Kalligraphie) und Origami zu lernen. Veranstalter: Japanisches Generalkonsulat Düsseldorf Japanisches Kulturinstitut Köln (The Japanese Foundation) Deutsch-Japanische Gesellschaft e.V. Köln Tenri Japanisch-Deutsche Kulturwerkstatt      

TIME…AND AGAIN

Kammermusikprogramm zeitgenössischer Komponisten 01. November  | 19 Uhr  | 10 € Tatiana Kozlova (Klavier) und Susanne Richard (Violine) präsentieren ein Kammermusikprogramm mit Werken zeitgenössischer Komponisten. Alle Kammermusikstücke des Programms regen dazu an, darüber nachzudenken, was eigentlich Zeit ist – ob es um einen in der Ewigkeit verwandelten Augenblick geht oder ob ein Ozean nur ein Tropfen zu sein scheint – und bieten jene Atmosphäre, einer asketischen Musik der kleinsten, einfachsten Gesten, die sich anhebt und wieder in sich zusammensinkt; melancholisch, traurig oder schreiend dramatisch und doch in jeder Minute schön, um irgendwann der schimmernden Hoffnung zu begegnen. Zeitgleich zum Konzert werden Bilder von Marc Dimmig ausgestellt, die er, inspiriert von Tatiana Kozlovas Musik, gemalt hat.

Workshop: Japanische Stickkunst

Kurs mit Beate Pietzsch (Mi. – So.) 05. – 09. November (5 Tage)  | 10 – 17 Uhr  Die japanische Stickkunst Washishu bedient sich Techniken, die über 1000 Jahre Tradition haben. Die Motive und Farben haben jeweils eine eigene Bedeutung, die im alten Japan die gesellschaftliche Stellung des Trägers anzeigte. Auch Alter und Anlass waren für die Wahl des Kimono von Bedeutung. Beate Pietzsch, die am Japanese Embroidery Center ausgebildete einzige Lehrerin in Deutschland, bietet Ihnen einen fünftägigen Intensivkurs in dieser außergewöhnlichen Kunstform an. Anmeldung erforderlich: nc-pietzsbe@netcologne.de

Fremde Schönheit: Gagaku und Neue Musik

Vortrag von Dr. Leopoldo Siano 18. Oktober | 19 Uhr | Eintritt frei „Gagaku-Musik hat jedesmal den kosmischen Vogel in mir zu einem Flug in die Ewigkeit transportiert“, so Karlheinz Stockhausen im Grußwort für ein Gagaku-Programm (Texte zur Musik, Band 3, Köln 1978, S. 350). Nicht nur Stockhausen, sondern eine ganze Reihe von Komponisten des 20. Jahrhunderts – unter anderem Henry Cowell, Olivier Messiaen, La Monte Young und Jean-Claude Eloy – erlagen der Faszination der mehr als tausend Jahre alten Hofmusik Japans. Was die westlichen Komponisten insbesondere faszinierte, waren die ausgedehnten zeitlichen Dimensionen, der rituelle Charakter und die fluktuierend-goldene Klanglichkeit des Gagaku. Bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts erklang Gagaku nur in bestimmten Orten, wie im japanischen Kaiserpalast; es war eine exklusive und esoterische Musik für ein adeliges Publikum. Später fand der Gagaku aufgrund der verbesserten Reisemöglichkeiten und zahlreicher Schallaufnahmen auch im Westen Verbreitung. In seinem Vortrag wird der Musikwissenschaftler Dr. Leopoldo Siano anhand von Audio- und Video-Beispielen die spannende Begegnung bzw. „Intermodulation“ zwischen der alten japanischen Gagaku-Tradition und der musikalischen Modernität des Abendlands veranschaulichen.

Yôki-Gurashi (Frohes Leben)

Vortrag von Toshiro Furuichi (Fr) 14. November | 19 Uhr | Eintritt frei Achtung: Das Datum wurde geändert! Zum dritten Vortrag der TENRIKYO über „Frohes Leben“ (Yôki-Gurashi) werden Wissenschaftler oder Mitarbeiter von Hilfsorganisationen aus verschiedenen Bereichen, zum Beispiel der Psychotherapie, der Psychologie oder der Tenrikyo-Theologie eingeladen. Diese Wissenschaftler erklären auf der Grundlage ihrer reichhaltigen Erfahrungen gesellschaftliche Probleme in unserer Zeit, wie Gewalt innerhalb der Familie, Rückzug aus der Gesellschaft oder Mobbing. Sie analysieren und diskutieren diese Probleme im Anschluss an den Vortrag mit den Teilnehmern. Dieses Mal ist der bekannte Psychotherapeut Toshiro Furuichi aus Japan eingeladen. Er wird den unter Umständen gefährlichen Rückzug aus der Gesellschaft, Hikikomori, in den Fokus seines Vortrags stellen. Gleichzeitig gibt er damit Einblick in neue Sichtweisen und Gedanken zur Aktualität in der japanischen sowie in der globalen Gesellschaft. Nach dem Vortrag besteht die Möglichkeit, gemeinsam eine Diskussion über die angesprochenen Themen zu führen. Der Vortrag wird auf Japanisch gehalten und durch einen Dolmetscher simultan auf Deutsch übersetzt.  

Salut!

Zeitgenössische Musik für Gitarre und Flöte 15. Oktober | 19 Uhr | 10€ Eintritt Wilhelm Bruck (Gitarre), Gaku Yamada (Gitarre) und Kaori Wakabayashi (Flöte) präsentieren Werke von H. Lachenmann, S. Shida und G. Scelsi. Im Konzert wird das von Helmut Lachenmann komponierte Werk für zwei Gitarren gespielt. Das Werk beruht auf dem Buch „Illusion und Wirklichkeit“ des englischen Philosophen Christopher Caudwell und dauert etwa 25 Minuten. In der zeitgenössischen Gitarrenwelt erkennt man das Stück als weltliches und historisches „Denkmal“ an. An diesem Abend spielt Wilhelm Bruck die Gitarre. Er ist der Auftraggeber dieses Stücks und hat bei dessen Uraufführung mitgespielt. Dazu werden am diesen Abend Stücke für Gitarre und Flöte von der in Köln lebenden japanischen Komponistin Shoko Shida aufgeführt.                

Hiroyo Kitao

Tanz & Workshop zu Körper und Bewegung mit Hiroyo Kitao Tanz:  10. Oktober | 19 Uhr | 10 € Eintritt Workshop:  11./12.(/13.) Oktober | 13-18 Uhr | 100 € Teilnahmegebühr 1.Tanzaufführung Aufführung von Hiroyo Kitao. Es ist unmöglich, dass Menschen exakt die gleichen Sinnesempfindungen teilen. Doch ist es denkbar, dass durch das Teilen von Raum und Zeit Begebenheiten im eigenen Körper oder Begegnungen, die nicht alltäglich sind, gemeinsam erlebt werden können. Dies soll über Körpergeschehen wiedergegeben werden. Edge of Nougat ist ein Solo-Projekt ohne Musik. 2.Workshop: Körper-Geschehen Shintai-goto Selbstseinsbildung und kreative Schaffung durch Körperbewegung. Der Workshop wird nicht nur für an Tanz Interessierte angeboten, sondern auch für Menschen, die für sich selbst neue Ausdrucksweisen finden möchten. Man beobachtet zuerst seinen eigenen Körper und kommuniziert dann mit ihm. Durch die Körperbewegung sucht man nach seiner eigenen Ausdrucksweise. 2 Tage, bei Interesse auch Mo. 13.10., je 5 Std. 1 Tag: 35 Euro, 3 Tage: 100 Euro 3.Workshop: Wahrnehmung des eigenen Körpers Kizuki Körperfühlen und Erkennen der Bewegung. Man erlebt im Workshop die Technik zur Bewegung, damit man das Gefühl direkt in der Bewegung einsetzen kann. Man …

Communio

Ausstellung Mutsuo Hirano  04. Oktober bis 01. November Vernissage:  (Sa.) 04. Oktober | 19 Uhr Vortrag:  (Fr.) 31. Oktober  | 19 Uhr | frei Mutsuo Hirano ist ein Weltenbummler und Zeitreisender. In seinen Skulpturen, Plastiken, Objekten und Zeichnungen verbindet er seine japanische Herkunft mit europäischer Interpretation der eigenen Lebenssuche, die auch Gottsuche ist, aber nicht im Sinne eines moralischen Dogmatismus und einer oberflächlichen Beantwortung europäischer ästhetischer Vorstellungen von asiatischem Ursprung. Wie in allen Momenten der Kunst ist das Thema die Transformation der privaten Botschaft in eine Allgemeingültigkeit, in der die nie zu beantwortenden Fragen -Woher komme ich- Wo bin ich – und – Wohin gehe ich – gestellt werden. Zur Ausstellung erscheint exklusiv die Edition „Erinnerung“ zum Sonderpreis, am 4. November wird zusammen mit Thomas Lange die Ausstellung „Kunst Bauen“ in der Architektenkammer in Düsseldorf eröffnet. Vortrag über den Künstler Am 31. Oktober um 19 Uhr hält Dr. Jürgen Lenssen, Kunstreferent der Diözese Würzburg, einen Vortrag über das Schaffen Hiranos.